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3.000 Hästräger lockten rund 6.000 Zuschauer nach Mössingen zum Umzug

Rammertwölfe, Weiherburg-Hexa, Naihremer Nodle und noch viel mehr: Närrisches Treiben in der Steinlachstadt.  FOTO: STRAUB
Rammertwölfe, Weiherburg-Hexa, Naihremer Nodle und noch viel mehr: Närrisches Treiben in der Steinlachstadt. FOTO: STRAUB
Rammertwölfe, Weiherburg-Hexa, Naihremer Nodle und noch viel mehr: Närrisches Treiben in der Steinlachstadt. FOTO: STRAUB

MÖSSINGEN. Das närrische Treiben in Mössingen erreichte am Wochenende seinen Höhepunkt. Bereits am Freitag veranstaltete der Original Steinlachtaler Fasnetsverein einen Brauchtumsabend, um sein 30-jähriges Bestehen zu feiern. Showtänze, Guggenmusik und Tanz mit DJ standen auf dem Programm. »Die Stimmung war super, die Halle voll«, freute sich Norbert Esders, Zeremonienmeister und stellvertretender Vorsitzender.

Bei leicht trübem Wetter ging es nach einem Tag Pause zum Ausruhen am Sonntagnachmittag weiter. Schätzungsweise 6.000 kreativ verkleidete Zuschauer säumten die Straßen dicht an dicht, als 3.000 Hästräger aus 79 Gruppen durch die Innenstadt zogen.

Mit einer Laufgruppe schritten die einladenden Mössinger selbst voran, gefolgt von ihren Heuberg-Hexen, den Krebs-Fischern, den Heuberg-Zottlern und den Wendgoischdrn. Diese vier Figuren waren auch auf dem Kreisverkehr vor der Straßensperrung zu sehen. Wer eine Runde drehte, konnte auch aus dem Auto alle vier beobachten. Viel schöner war das jedoch am Straßenrand, zumal immer wieder Lumpenkapellen mit fetziger Musik für Stimmung sorgten.

In großer Zahl vertreten waren die Betzinger Mühlenkatzen. Sie erfreuten Kinder mit ihrem Anblick ebenso wie mit Süßigkeiten. Bevor die Gomaringer Schlosshexen vorüberzogen und mit einigen Mädchen Schabernack trieben und sie mit Konfetti und Stroh einseiften, sorgten die Rauchkatzen Stetten für Nebelschwaden und Gestank. Die Rammertwölfe aus Nehren formierten etwas wackelig eine Pyramide, die Roßberg-Hexa aus Gönningen zeigten sich recht standsicher und mit Schwung.

»Viele Gruppen sind aus der Gegend, und ich kenne die meisten«, sagte ein Zuschauer. So folgten beispielsweise Narren aus Bodelshausen, Dußlingen, Mössingen, Ofterdingen und Jettenburg. Einige Gruppen wie die Waldschreck aus Bad Saulgau und die Großerlacher Schelmenbuckel hatten jedoch auch weitere Anreisen. (GEA)