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Landessportverband appelliert: Sportbetrieb »ermöglichen«

Geisterspiele sind gut für den Fortbestand des Profifußballs, aber nicht für eine neue Zuneigung der Fans. FOTO: FRANK/EIBNER
Ein leeres Stadion. Foto: Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto
Ein leeres Stadion.
Foto: Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto

STUTTGART. Der Landessportverband Baden-Württemberg fordert die Politik zu einer zeitnahen Wiedereröffnung des Amateur- und Breitensports auf. »Es ist klar, dass nur bei entsprechender Infektionslage auch eine Öffnung vertretbar ist. Dennoch fordern wir eine klare Positionierung, ab wann eine schrittweise Öffnung für unsere Sportvereine im Land wieder möglich sein wird«, sagte Verbandspräsidentin Elvira Menzer-Haasis am Freitag. Es wäre wünschenswert, den Trainingsbetrieb in den Vereinen zeitnah zu beginnen. Seit vergangenem November befindet sich der Freizeit- und Amateursport im Land aufgrund der Corona-Pandemie im Lockdown.

Das Sportministerium steht der Forderung des LSV grundsätzlich positiv gegenüber. »Wenn von Bund und Ländern entschieden werden sollte, die Kontaktbeschränkungen zu lockern, müssen wir zwingend auch erste vorsichtige Schritte im Breitensport ermöglichen«, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU) laut einer Stellungnahme am Freitag. »In einem ersten Schritt wären für mich, wie auch in der Sportministerkonferenz beschlossen, kontaktlose Sportarten zu zweit oder in an die Infektionslage angepassten Kleinstgruppen unter Einhaltung der Abstandsregeln denkbar.«

Sport sei kein Pandemietreiber, sagte Menzer-Haasis. »Insbesondere vor dem Hintergrund der gemeinschaftsstiftenden Kraft des Sports und der körperlichen Gesundheit jedes Einzelnen ist es in der aktuellen Zeit wichtiger denn je, wieder einen geordneten Sportbetrieb zu ermöglichen.« (dpa)