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Reutlinger Polizei zieht Bilanz ihrer Maskenkontrollen in Bussen und Bahnen

Maskenpflicht im ÖPNV
Fahrgäste tragen Schutzmasken. Foto: Oliver Berg/dpa
Fahrgäste tragen Schutzmasken. Foto: Oliver Berg/dpa

REUTLINGEN. Zum dritten Mal, nach dem 16. und 29. September, haben Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Reutlingen am Dienstag im gesamten Zuständigkeitsbereich die in Baden-Württemberg geltende Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kontrolliert. Zusammen mit Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz waren die Beamtinnen und Beamten zwischen sechs und zwölf Uhr erneut unangekündigt an Bus- und Bahnsteigen, in Verkehrsmitteln sowie am Landesflughafen Stuttgart unterwegs.

Obwohl ganz überwiegend auf den Freiflächen von Omnibus- und Bahnhaltestellen etwa jeder Sechste keinen oder nur einen unzureichenden Mund-Nasen-Schutz trug, zieht das Polizeipräsidium Reutlingen vor dem Hintergrund der Tausenden von Fahrgästen, die tagtäglich im ÖPNV unterwegs sind, eine positive Bilanz der drei Schwerpunktkontrollen. Auch am Dienstag zeigten sich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger darüber hinaus äußerst einsichtig, weshalb lediglich gegen wenige Unverbesserliche ein förmliches Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden musste. Diese erwartet nun ein Bußgeld von mindestens 100 bis zu 250 Euro, teilt die Polizei mit. 

Anlass für die Schwerpunktkontrollen war die in der Bevölkerung zunehmend zu beobachtende Nachlässigkeit im Umgang mit dem Abstandsgebot und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Ziel des Polizeipräsidiums Reutlingen war dabei jedoch nicht vorrangig die Sanktionierung der festgestellten Verstöße, sondern die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger und der Umstand, die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske wieder verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Denn insbesondere in Bussen und Bahnen sowie an den entsprechenden Wartebereichen kommen sich Menschen zwangsläufig sehr nahe, so die Polizei.

Die nach wie vor hohe Aktualität und Wichtigkeit des Themas zeige sich beispielsweise auch am derzeitigen Infektionsgeschehen im Landkreis Esslingen, in dem am Montagvormittag die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über der Vorwarnstufe lag. 

Bei den Kontrollen zählte die Polizei im Landkreis Reutlingen insgesamt 865 Menschen, die sich nicht an die Maskenpflicht hielten. Im Landkreis Esslingen (inklusive Flughafen Stuttgaert) waren es 1384, im Landkreis Tübingen 252 und im Zollernalbkreis 177. Insgesamt leiteten die Beamten insgesamt drei förmliche Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein. (pol)