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Randalierer greifen in Tübingen Polizisten an und bespucken sie

Personenkontrolle der Bahnpolizei im Hauptbahnhof eskaliert. Beamte alarmieren Verstärkung und setzen Pfefferspray ein.

Die Umgestaltung des Europaplatzes vor dem Bahnhof ist das teuerste Projekt der Stadt Tübingen in den nächsten Jahren.  FOTO: LE
Der Tübinger Hauptbahnhof. FOTO: LENSCHOW
Der Tübinger Hauptbahnhof. FOTO: LENSCHOW

TÜBINGEN. Während einer Polizeikontrolle einer Gruppe junger Männer am frühen Sonntagmorgen im Tübinger Hauptbahnhof haben mehrere der Kontrollierten Widerstand geleistet, weshalb die Beamten später auch Pfefferspray gegen die Gruppe einsetzten. Gegen 3:15 Uhr geriet eine achtköpfige Personengruppe zunächst mit zwei anderen jungen Männern am Tübinger Hauptbahnhof in eine lautstarken Streit. Als zwei alarmierte Streifen der Landespolizei die offenbar alkoholisierten Gruppen trennten und anschließend die Personalien der acht Männer feststellen wollten, stieß ein 22-jähriger deutscher Staatsangehöriger einem der eingesetzten Beamten gegen die Brust. Während der Mann sofort von den Beamten kontrolliert zu Boden gebracht und fixiert wurde, leistete er weiterhin Widerstand, indem er einem Polizisten gegen das Knie trat und diesen zudem bespuckte. Während der Fixierung des jungen Mannes solidarisierten sich die umstehenden Gruppenmitglieder mit diesem, warfen den Beamten Polizeigewalt vor und filmten sie. Als mehrere zudem die Einsatzkräfte anzugreifen versuchten, setzten die Beamten Pfefferspray gegen sie ein. Erst als weitere Polizestreifen mit einem Diensthund eintrafen, konnte die Situation beruhigt und die Personalien festgestellt werden. Gegen zumindest drei deutsche Staatsangehörige der achtköpfigen Personengruppe ermittelt nun die Bundespolizei unter anderem wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. (pol)