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Diebstahl, Gewalt, Hitlergruß, Randale: Polizei nimmt in Tübingen zwei Männer fest

Ersten Erkenntnissen zu Folge gerieten zwei bislang unbekannte männliche Personen mit einer etwa achtköpfigen Gruppe zunächst in
Foto: dpa
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TÜBINGEN. Unter anderem wegen Diebstahls, Beleidigung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt das Polizeirevier Tübingen gegen zwei 31 und 41 Jahre alte Männer, die in der Nacht zum Donnerstag in der Reutlinger Straße randaliert haben. Kurz nach Mitternacht soll das Duo in Begleitung eines noch unbekannten Mannes in einem Wohnheim in der Kiesäckerstraße einen dort wohnhaften 54-Jährigen bestohlen haben. Daraufhin war es zu verbalen Streitigkeiten und Beleidigungen gekommen. Zwischenzeitlich hinzugerufene Polizeibeamte erteilten den aggressiven Streithähnen einen Platzverweis, welchem die offenbar alkoholisierten und teilweise unter mutmaßlichem Drogeneinfluss stehenden Männer nur widerwillig und unter Beleidigung der eingesetzten Beamten nachkamen.

Kurz nach ein Uhr fielen die drei Männer auf einem Tankstellenareal in der Reutlinger Straße erneut auf. Weil ihnen kein Alkohol verkauft wurde, beleidigten sie eine 26-jährige Angestellte und warfen Waren im Verkaufsraum herum. Als alarmierte Polizeibeamte auf die Männer trafen, reagierten diese sofort ungehalten und aggressiv, sodass sie in Gewahrsam genommen werden mussten. Dabei wehrte sich der 41-Jährige so heftig, dass er von den Beamten überwältigt werden musste, bevor ihm Handschließen angelegt werden konnten.

Während dem unbekannten Dritten die Flucht gelang, trat der 31-Jährige einem der festnehmenden Polizeibeamten gegen Körper und Kopf, wodurch der Beamte nach derzeitigem Stand leichte Verletzungen erlitt. Unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte wurde der Angreifer anschließend überwältigt und wie zuvor sein Komplize in Gewahrsam genommen. Die beiden Männer, die die Einsatzkräfte auch hierbei mehrfach aufs Übelste beleidigten und ihnen gegenüber auch den Hitlergruß zeigten, verbrachten die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung. Sie sehen nun mehreren Anzeigen entgegen. (pol)