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Trump bleibt auch zweiter TV-Debatte der Republikaner fern

Trump war bereits der ersten Debatte ferngeblieben. Sein Boykott der zweiten TV-Debatte kam daher nicht überraschend. Stattdessen hält er nun woanders eine Rede.

Donald Trump
Donald Trump spricht während des Pray Vote Stand Summit. Foto: Jose Luis Magana/DPA
Donald Trump spricht während des Pray Vote Stand Summit.
Foto: Jose Luis Magana/DPA

Der frühere US-Präsident Donald Trump will Medienberichten zufolge auch der zweiten Fernsehdebatte der Republikaner zur US-Präsidentschaftswahl 2024 fernbleiben.

Stattdessen wolle er am Mittwoch kommender Woche nach Detroit reisen und dort eine Rede vor Mitgliedern der US-Autogewerkschaft halten, berichteten der Sender CNN und die »New York Times« sowie andere Medien. Trump hatte in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er es aufgrund seines Vorsprungs in Umfragen nicht nötig habe, an der Debatte teilzunehmen.

Die einflussreiche Gewerkschaft UAW bestreikt zurzeit gleichzeitig die drei großen US-Autobauer General Motors, Ford und Stellantis. »Jede Faser unserer Gewerkschaft wird in den Kampf gegen die Milliardärsklasse und eine Wirtschaft gesteckt, die Leute wie Donald Trump auf Kosten der Arbeitnehmer bereichert«, erklärte UAW-Präsident Shawn Fain in einer Replik, die CNN vorlag, auf die Nachricht von Trumps möglichem Plan.

Boykott der zweiten Debatte nicht überraschend

Die zweite Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber findet am Mittwochabend (Ortszeit) in Simi Valley im Bundesstaat Kalifornien statt. Trump war bereits der ersten Debatte vor einigen Wochen ferngeblieben. Sein Boykott der zweiten TV-Debatte kam nicht überraschend.

Trump will nach der Präsidentenwahl 2024 zum zweiten Mal ins Weiße Haus einziehen. Wer Präsidentschaftskandidat der Republikaner werden möchte, muss sich zunächst in Vorwahlen in den einzelnen Bundesstaaten durchsetzen. Bei den Republikanern werden als erstes die Wähler in Iowa am 15. Januar über ihren bevorzugten Bewerber entscheiden. Trump führt derzeit mit großem Vorsprung in parteiinternen Umfragen.

© dpa-infocom, dpa:230919-99-255536/2