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Selenskyj erinnert an Beginn der Maidan-Proteste

Der ukrainische Präsident Selenskyj gedenkt in einer Videobotschaft der proeuropäischen Proteste von 2013 in Kiew. Und bezeichnet sie als ersten Sieg in der Auseinandersetzung mit Russland.

Wolodymyr Selenskyj
»Die kalten Winternächte des Euromaidan haben Europa für immer verändert«: Wolodymyr Selenskyj. Foto: Philipp von Ditfurth/DPA
»Die kalten Winternächte des Euromaidan haben Europa für immer verändert«: Wolodymyr Selenskyj.
Foto: Philipp von Ditfurth/DPA

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat an den Beginn der proeuropäischen Proteste 2013 in der Hauptstadt Kiew erinnert. »Vor zehn Jahren haben wir unsere erste Gegenoffensive durchgeführt«, sagte er in einer Videobotschaft vor dem Hintergrund des Europäischen Platzes in Kiew.

Dieser Kampf sei gegen Gesetzlosigkeit, Unfreiheit und für eine europäische Zukunft geführt worden. Die damaligen Proteste bezeichnete er als ersten Sieg in der bis heute andauernden Auseinandersetzung mit Russland.

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Zusammen mit seiner Frau Olena und der moldauischen Präsidentin Maia Sandu gedachte Selenskyj der getöteten Demonstranten und stellte Windlichter an einem Gedenkort ab.

»Die kalten Winternächte des Euromaidan haben Europa für immer verändert«, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Kurznachrichtendienst X zu dem Jahrestag. Die Ukraine strebe seit zehn Jahren mit Würde und Stolz nach Freiheit. Heute sei klarer denn je, dass die Zukunft des Landes in der Europäischen Union liege.

Ähnlich äußerte sich EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola. »Die Maidan-Revolution hat die Zukunft der Ukraine für immer verändert«, schrieb sie. »Während die Ukraine unsere Werte verteidigt, wird unsere Unterstützung mit jeder von Russland abgefeuerten Rakete stärker.« Die Ukraine verteidige nicht nur ihr eigenes Territorium, sondern auch die EU und europäische Werte.

© dpa-infocom, dpa:231121-99-24320/5