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Ampel hat laut Umfrage wieder eine Mehrheit

Krieg, Inflation, Pandemie: Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP ist mit vielen Krisen gleichzeitig konfrontiert. Ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung geben Meinungsumfragen - allerdings nur punktuell.

Scholz mit Habeck und Lindner
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht vor einer Kabinettssitzung mit Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Foto: Michael Kappeler
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht vor einer Kabinettssitzung mit Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne).
Foto: Michael Kappeler

Die Ampel-Koalition kommt in einer neuen Umfrage wieder auf eine Mehrheit. Zusammen vereinen die SPD (20 Prozent) Grüne (18 Prozent) und FDP (9 Prozent) im »Sonntagstrend« für die »Bild am Sonntag« 47 Prozent auf sich.

Die im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien kommen den Angaben zufolge zusammen auf einen Prozentpunkt weniger (46 Prozent). Die Unionsparteien verloren im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt, die FDP gewann einen hinzu. Die übrigen großen Parteien blieben unverändert.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Die nächste Bundestagswahl steht regulär erst im Jahr 2025 an.

© dpa-infocom, dpa:221030-99-313417/2