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Russland plant zwei weitere gemeinsame ISS-Flüge mit den USA

Die ISS ist eines der wenigen Projekte, bei denen US-Amerikaner und Russen trotz des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine noch zusammenarbeiten. Was gemeinsam geplant ist.

Start einer Sojus-Rakete
Start einer Sojus-2.1-Trägerrakete mit dem Raumschiff Sojus MS-24 in Kasachstan. Russland und die USA aollen weitere gemeinsame Flüge zur Internationalen Raumstation ISS planen. Foto: Bill Ingalls/DPA
Start einer Sojus-2.1-Trägerrakete mit dem Raumschiff Sojus MS-24 in Kasachstan. Russland und die USA aollen weitere gemeinsame Flüge zur Internationalen Raumstation ISS planen.
Foto: Bill Ingalls/DPA

Trotz ihrer äußerst angespannten Beziehungen planen Russland und die USA Moskauer Angaben zufolge zwei weitere gemeinsame Flüge zur Internationalen Raumstation ISS. Das meldete die russische Agentur Interfax am Donnerstag unter Berufung auf den Chef des russischen bemannten Raumfahrtprogramms, Sergej Krikaljow.

Bereits zuvor war angekündigt worden, dass für Anfang 2024 ein sogenannter Kreuzflug geplant ist, bei dem der russische Kosmonaut Alexander Grebjonkin gemeinsam mit einer US-amerikanischen Crew an Bord einer SpaceX-Kapsel zur ISS fliegen soll. Die nun getroffene Vereinbarung ermögliche noch mindestens einen weiteren Flug, bei dem ein amerikanischer Astronaut in eine russische Sojus-Kapsel steige, hieß es in Moskau.

Die ISS ist eines der wenigen Objekte, bei denen US-Amerikaner und Russen trotz des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine noch zusammenarbeiten. Zwar spricht Russland immer wieder über den Aufbau einer eigenen Orbitstation. Doch bis 2028 könnte die ISS noch gemeinsam betrieben werden. Auch fliegen Kosmonauten und Astronauten bislang immer wieder gemeinsam ins All.

© dpa-infocom, dpa:231123-99-54966/2