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Lubminer LNG-Terminal an der Ostsee betriebsbereit

Deutlich weniger als ein Jahr hat es gedauert, bis die ersten LNG-Terminals in Deutschland betriebsbereit waren. Nach Wilhelmshaven gibt Kanzler Scholz nun auch in Lubmin den Startschuss.

LNG-Terminal in Lubmin
MV-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (v.l.), Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Bundeskanzler Olaf Scholz in Lubmin. Foto: Jens Büttner
MV-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (v.l.), Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Bundeskanzler Olaf Scholz in Lubmin.
Foto: Jens Büttner

In Lubmin an der Ostsee hat am Samstag das zweite deutsche Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) offiziell den Betrieb aufgenommen. Im Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erhielten die Betreiber der Anlage die Betriebsgenehmigung. Nach dem Terminal im niedersächsischen Wilhelmshaven ist es das zweite deutsche Terminal, das nun betriebsbereit ist.

»Wir freuen uns, dass wir heute einen weiteren Schritt machen zur Energiesicherheit in Deutschland«, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Der Umweltminister des Landes, Till Backhaus (SPD), hatte zuvor die Betriebsgenehmigung an Ingo Wagner, den Geschäftsführer der Deutschen Regas, übergeben. Im Anschluss besichtigte der Kanzler das schwimmende Terminal. Eingespeist wird Gas bereits im Rahmen eines Testbetriebs.

Ein weiteres Terminal in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein soll in Kürze folgen. Flüssigerdgas (LNG) wird aus mehreren Regionen der Welt per Schiff geliefert, wieder in Gas umgewandelt und in das Gasnetz eingespeist. Deutschland setzt unter anderem auf LNG, um ausbleibende russische Gaslieferungen zu ersetzen und baut dafür im Eiltempo eine eigene Infrastruktur auf.

© dpa-infocom, dpa:230114-99-215242/5