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Cyber Week bei DHL: Täglich gut 11 Millionen Pakete

Normalerweise befördert DHL an einem durchschnittlichen Werktag 6,2 Millionen Sendungen. Kurz vor der Weihnachtszeit steigt aber das Arbeitspensum. Wie ist das zu schaffen?

Pakete bei DHL
In einer DHL-Zustellbasis wird ein LKW mit Paketen entladen, um sie auf die Zustellfahrzeuge aufzuteilen. Foto: Bernd Wüstneck/DPA
In einer DHL-Zustellbasis wird ein LKW mit Paketen entladen, um sie auf die Zustellfahrzeuge aufzuteilen.
Foto: Bernd Wüstneck/DPA

Der Paketdienstleister DHL rechnet auch in diesem Jahr mit großen Sendungsmengen zum Jahresabschluss. In der Cyber-Week-Rabattaktion Ende November und kurz vor Weihnachten werden an einzelnen Tagen voraussichtlich jeweils mehr als 11 Millionen Sendungen transportiert, wie der Konzern in Bonn mitteilte.

Normalerweise befördert DHL an einem durchschnittlichen Werktag 6,2 Millionen Sendungen. Im Vergleich zur Weihnachtszeit vor einem Jahr ist die Schätzung keine Steigerung. Die gleichen Tageshöchstwerte hatte DHL bereits damals für den Jahresausklang 2022 kommuniziert.

In der Paketbranche ist die Weihnachtszeit - gemeint sind die Monate November und Dezember - die wichtigste Zeit des Jahres. DHL ist Marktführer. In seinem deutschen Post- und Paket-Segment beschäftigt der Konzern 116.500 Zusteller und 40.000 Mitarbeiter in den Sortierzentren, hinzu kommen 10.000 saisonale Aushilfskräfte. Man sei »optimal auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet«, sagte Post- und Paket-Deutschlandchefin Nikola Hagleitner.

Zum gesamten Sendungsvolumen der Weihnachtszeit veröffentlicht DHL keine Prognose. Unlängst hatte der Branchenverband Biek mitgeteilt, er rechne in der deutschen Paketbranche bei Sendungen von Firmen an Verbraucher mit einem leichten Anstieg der Mengen. Zu den Konkurrenten von DHL gehören Hermes, DPD, GLS, UPS und Fedex.

© dpa-infocom, dpa:231106-99-841042/2