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Benzinpreis steigt auf Jahreshoch

An den Tankstellen des Landes sind die Spritpreise in den vergangenen Tagen spürbar gestiegen. Wie erklärt der ADAC den Anstieg?

Spritpreise
Mitten in der Feriensaison ist Tanken wieder teurer geworden. Foto: Christophe Gateau/DPA
Mitten in der Feriensaison ist Tanken wieder teurer geworden.
Foto: Christophe Gateau/DPA

Superbenzin ist so teuer wie seit mehr als acht Monaten nicht mehr. Die Sorte E10 kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs 1,829 Euro pro Liter. Das sind 3,9 Cent mehr als vor einer Woche, wie aus Zahlen des ADAC vom Donnerstag hervorgeht. Zuletzt war Benzin demnach Mitte November teurer.

Diesel kostete am Mittwoch 4,4 Cent mehr als eine Woche zuvor. Mit 1,673 Euro pro Liter ist der Kraftstoff aber noch mehr als 19 Cent von seinem bisherigen Jahreshoch aus dem Januar entfernt. Der Dieselpreis war Anfang des Jahres noch stark von den Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg betroffen und trotz deutlich niedrigerer Steuern teurer als Benzin. Inzwischen hat sich das Verhältnis der beiden Kraftstoffsorten wieder normalisiert.

Der ADAC führte den Spritpreisanstieg der vergangenen Tage zuletzt vor allem auf den höheren Ölpreis zurück, allerdings spiele insbesondere beim Benzin auch die hohe Nachfrage durch den Ferienverkehr eine Rolle. Grundsätzlich hält der Verkehrsclub die aktuellen Preise aber für zu hoch.

© dpa-infocom, dpa:230727-99-552230/3