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Wann Wasserbüffel gefährlich werden

Eine Urlauberin wurde beim Wandern von einer Rinderherde zu Tode getrampelt. Willi Wolf, der Wasserbüffel auf der Schwäbischen Alb züchtet, findet das nicht ungewöhnlich.

Rund 350 Tiere umfasst Willi Wolfs große Wasserbüffelherde.   FOTOS: HÜWELMEIER
Rund 350 Tiere umfasst Willi Wolfs große Wasserbüffelherde. FOTOS: HÜWELMEIER Foto: Gea
Rund 350 Tiere umfasst Willi Wolfs große Wasserbüffelherde. FOTOS: HÜWELMEIER
Foto: Gea

MEIDELSTETTEN/REUTLINGEN. Bei der Alpenwanderung eine Abkürzung nehmen, über das Viehgatter klettern und an einer Kuhherde vorbeispazieren - vielen Urlaubern kommt das bekannt vor. Wie gefährlich das harmlos und gemächlich aussehende Rind für Zweibeiner tatsächlich sein kann, wird häufig unterschätzt.

Im Fall einer Urlauberin, die 2014 im österreichischen Pinnistal mit ihrem Hund spazieren ging und von einer Kuhherde tödlich attackiert wurde, hat das Langgericht Innsbruck kürzlich ein Urteil gesprochen. Der verantwortliche Landwirt soll den Hinterbliebenen Schadenersatz in Hundertausenderhöhe zahlen.

 

Auch der schwäbische Cowboy Willi Wolf weiß, dass seine Wasserbüffel gefährlich sein können. Unter welchen Umständen, erklärt er im Video. (juhü)