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»SOS« im Sand: US-Küstenwache findet Gestrandeten

»Cast Away« im echten Leben: Drei Tage auf einer unbewohnten Insel enden hollywoodreif. Der Gestrandete macht mit einer Leuchtpistole auf sich aufmerksam - und mit Buchstaben im Sand.

»SOS« auf Bahamas
»SOS«: Ein 64-jähriger Mann war drei Tage lang auf einer Insel in den Bahamas gestrandet. Foto: Uncredited/DPA
»SOS«: Ein 64-jähriger Mann war drei Tage lang auf einer Insel in den Bahamas gestrandet.
Foto: Uncredited/DPA

Die US-Küstenwache hat ein Foto mit einem »SOS«-Schriftzug veröffentlicht, der bei der Rettung eines gestrandeten Deutschen von einer Bahamas-Insel geholfen hat. Der 64 Jahre alte Mann habe drei Tage auf der Insel Cay Sal ausgeharrt und sei am Freitag gerettet worden, teilte die Küstenwache mit. Am Dienstag veröffentlichte sie in sozialen Netzwerken zusätzliche Bilder der riesigen Buchstaben, die der Mann in den Sand geschrieben hatte.

Am Dienstag hatte die Küstenwache zunächst gemeldet, bei dem Mann handele es sich um einen Niederländer, diese Angaben aber am Mittwoch korrigiert.

Der Gestrandete hatte die Retter auch mit einer Leuchtpistole auf sich aufmerksam gemacht. Sein Segelboot war unmittelbar vor dem Strand gekentert, er selbst blieb aber unverletzt. »Der Fall ist ein perfektes Beispiel dafür, dass man eine angemessene Sicherheitsausrüstung an Bord haben sollte«, sagte Dev Craig von der Küstenwache Key West in Florida.

© dpa-infocom, dpa:230823-99-924530/11