Die Verbraucherpreise in Deutschland ziehen weiter an und auch die Inflation ist deutlich zu spüren. Vor allem im Einkaufswagen macht sich das bemerkbar. Mit einigen Tricks fällt das Loch in der Haushaltskasse aber kleiner aus. Die Verbraucherzentrale Brandenburg erklärt, wie es geht.
- Impulskäufe vermeiden
Einen Essensplan für die Woche vorzubereiten und einen entsprechenden Einkaufszettel zu schreiben – das hilft, Impulskäufe zu vermeiden. Wer nicht plant, kaufe laut Verbraucherzentrale in der Regel mehr ein als nötig. Bei der Essensplanung sollten Verbraucherinnen und Verbraucher besonders saisonales Obst und Gemüse sowie Angebote in den Fokus nehmen und auch die Resteverwertung im Blick behalten.
Wichtig: Nicht hungrig einkaufen gehen! Wer das tut, kauft tendenziell mehr ein.
- Auf den Grundpreis achten
Häufig sind Produkte unterschiedlicher Packungsgrößen schwierig zu vergleichen. Wie viel günstiger ist die Eigenmarke gegenüber dem Markenprodukt? Wer auf den Preis je 100 Gramm oder je Kilo schaut, braucht nicht umzurechnen. Dieser Preis ist bei jedem Produkt auf dem Preisschild am Regal ausgewiesen.
Tipp der Verbraucherzentrale: Größere Verpackungen haben meist einen günstigeren Grundpreis. Gespart wird aber nur, wenn man das auch vor dem Verderb verzehren kann.
- Leitungswasser trinken
Auch bei den Getränken lässt sich bares Geld sparen: Wer anstelle von Mineralwasser aus dem Supermarkt Leitungswasser aus dem heimischen Hahn trinkt, fährt günstiger. Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat errechnet, dass eine vierköpfige Familie mit dem Umstieg etwa 230 Euro pro Jahr spart. Das gelte für ein preiswertes Mineralwasser. Wer zum hochwertigen Wasser oder zu Limonaden greift, könne sogar noch mehr sparen.
- Unterwegs essen vermeiden
Wer sich Essen und Getränke unterwegs besorgt, legt drauf. Besser sei es laut Verbraucherzentrale, Heißgetränke im Thermobecher sowie selbst gemachtes Essen von zu Hause mitzunehmen. Das schone Geldbeutel und Umwelt. (dpa/tmn)

