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Rund 150 ICE-Passagiere evakuiert nach Kurzschluss

Ein ICE auf dem Weg von Stuttgart nach Hamburg kommt in der Nähe von Frankfurt zum Stehen. 150 Passagiere müssen in einen anderen ICE wechseln. Wie ist es zu dem Zwischenfall gekommen?

Rund 150 ICE-Passagiere evakuiert
Die Evakuierung von Passagieren aus einem ICE nach einem Oberleitungsschaden bei Frankfurt. Foto: Marvin Filipovic/DPA
Die Evakuierung von Passagieren aus einem ICE nach einem Oberleitungsschaden bei Frankfurt.
Foto: Marvin Filipovic/DPA

Vermutlich ein Tier hat einen Kurzschluss an der Oberleitung einer Zugstrecke bei Frankfurt ausgelöst und damit die Evakuierung von rund 150 ICE-Fahrgästen erzwungen. Wie eine Bahnsprecherin mitteilte, kam deshalb ein ICE von Stuttgart nach Hamburg am Sonntag beim Frankfurter Flughafen zum Stehen.

Über Notstege seien die Passagiere in einen anderen ICE gewechselt, der auf dem Weg von Köln nach München gewesen sei. Vorerst seien keine Verletzten bekannt gewesen, sagte die Sprecherin.

Welches Tier den Kurzschluss ausgelöst habe, sei vorerst unklar. Notstege zur Überbrückung der Höhenunterschiede etwa zwischen zwei Zügen habe jeder ICE an Bord. Zahlreiche Einsatzkräfte halfen bei der Evakuierung des gestrandeten Zuges. »Vorher hat ein Notfallmanager die Oberleitung geerdet«, erklärte die Sprecherin. Damit habe es keine Gefahr mit Stromstößen gegeben.

Gegen 20.15 Uhr war der Oberleitungsschaden dann behoben, wie ein Sprecher der Bahn auf Anfrage mitteilte. Der Fernverkehr fahre seitdem wieder regulär.

© dpa-infocom, dpa:230910-99-144225/4