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RKI registriert 115.534 Corona-Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach den jüngsten Erhebungen des RKI weiter leicht rückläufig. Über das tatsächliche Infektionsgeschehen lassen sich daraus jedoch nur wenig Rückschlüsse ziehen.

FFP2-Maske
Eine FFP2-Maske liegt auf der Baustelle im Nürnberger Volksbad. Foto: Daniel Karmann
Eine FFP2-Maske liegt auf der Baustelle im Nürnberger Volksbad.
Foto: Daniel Karmann

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 570,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 584,0 gelegen (Vorwoche: 687,5; Vormonat: 299,3).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 115.534 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 150.052) und 273 Todesfälle (Vorwoche: 209) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 35 288 228 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

RKI-Dashboard

© dpa-infocom, dpa:221025-99-250423/2