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Jasna Fritzi Bauer findet Sexszenen »absurd«

Intime Begegnungen bei laufender Kamera sind immer ein heikles Thema. Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer hat dazu eine klare Meinung.

Jasna Fritzi Bauer
Jasna Fritzi Bauer beim Charity-Event »UNO Playing for Good« in Berlin. Foto: Gerald Matzka
Jasna Fritzi Bauer beim Charity-Event »UNO Playing for Good« in Berlin.
Foto: Gerald Matzka

»Tatort«-Kommissarin Jasna Fritzi Bauer sieht eine Absurdität im Dreh von Sexszenen. Intime Szenen seien »für alle unangenehm«, sagte die 33-Jährige dem »Emotion«-Magazin.

Bei den Aufnahmen einiger intimer Szenen habe sie sich »wahnsinnig unwohl« gefühlt. »Sexszenen sind wirklich eine absurde Situation. Will ich Sex so spielen, wie ich ihn zu Hause habe? Nein!«, sagte Bauer. Sie habe gedacht, sie »könnte dieses Unbehagen mit Extra-Super-Selbstbewusstsein überspielen«. Dieses Selbstbewusstsein habe sie jedoch nicht gehabt.

Die Schweizer Schauspielerin wünscht sich in der Filmbranche den Mut, mit Klischees zu brechen. »Frauen sind immer diejenigen, die emotional abhängiger sind, die psychische Probleme haben, irgendwas. Da hat sich leider nicht viel getan«, bemängelte Bauer. Sie glaube, dass Frauenrollen immer uninteressanter als Männerrollen sein werden.

Bauer spielte etwa in Filmen wie »Scherbenpark« (2013) und »Axolotl Overkill« (2017) mit. Seit Mai vergangenen Jahres ist sie als Bremer Kommissarinnen Liv Moormann im »Tatort« zu sehen. Moormanns dritter Fall wird am 29. Mai im Ersten ausgestrahlt.

© dpa-infocom, dpa:220503-99-139930/2