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Amber Heard will gegen Urteil in Berufung gehen

Nach einem sechswöchigen Verleumdungsprozess, in dem sich Amber Heard und Johnny Depp häusliche Gewalt vorwarfen, stellte sich die Jury größtenteils auf die Seite des Hollywood-Stars. Gibt es nun eine Neuauflage?

Heard und Depp
Amber Heard (l.) muss Johnny Depp wegen Verleumdung über zehn Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Foto: Steve Helber
Amber Heard (l.) muss Johnny Depp wegen Verleumdung über zehn Millionen Dollar Schadenersatz zahlen.
Foto: Steve Helber

US-Schauspielerin Amber Heard (36) will gegen das Jury-Urteil in dem Verleumdungsprozess zwischen ihr und ihrem Ex-Mann Johnny Depp (59) in Berufung gehen.

Ihr Anwaltsteam habe das Gericht in Fairfax County im US-Bundesstaat Virginia darüber informiert, berichtete das Branchenblatt »Deadline.com« unter Bezug auf Gerichtsunterlagen.

Wie das Sprecherteam der Schauspielerin in einer Mitteilung dem Internetportal »TMZ.com« sagte, habe das Gericht einen Fehler gemacht und damit ein »faires« Urteil verhindert.

Nach einem sechswöchigen Verleumdungsprozess, in dem sich die Ex-Eheleute häusliche Gewalt vorwarfen, hatte sich die Jury Anfang Juni größtenteils auf die Seite von Depp gestellt - aber auch Heard in einigen Punkten recht gegeben. Wegen Verleumdung muss sie Depp über zehn Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Depp schuldet ihr nach Entscheidung der Jury zwei Millionen Dollar für Aussagen seines Ex-Anwalts, die Heards Ruf geschädigt haben sollen.

Im Kern der von Depp eingereichten Zivilklage ging es um einen 2018 von der »Washington Post« veröffentlichten Kommentar, in dem sich Heard als Opfer häuslicher Gewalt beschrieben hatte.

Deadline.com

TMZ.com

© dpa-infocom, dpa:220721-99-110413/2