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350 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland

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Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Deutschland 184.543 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 09.06., 0 Uhr). Foto: Marijan Murat/dpa
Seit Beginn der Corona-Krise haben sich in Deutschland 184.543 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 09.06., 0 Uhr). Foto: Marijan Murat/dpa

BERLIN. Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 350 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 184 543 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Dienstagmorgen meldete (Datenstand 09.06., 0 Uhr).

8711 mit dem Virus infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 37 im Vergleich zum Vortag. Etwa 170 200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach aktuellsten RKI-Angaben knapp über der kritischen Marke von 1,0, nämlich bei 1,11 (Datenstand 8.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,05 gelegen.

Das RKI hatte erklärt, dass der R-Wert empfindlich auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen reagiere, wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können. Insbesondere bei einer insgesamt kleineren Anzahl von Neuerkrankungen könne dies zu verhältnismäßig großen Schwankungen führen.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 8.6. 0 Uhr) bei 0,87 (Vortag: 0,92). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen. (dpa)

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