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Pistenspaß und heilendes Wasser in Bad Hofgastein

In Bad Hofgastein im Salzburger Land kommen große und kleine Urlauber auf ihre Kosten.

Skivergnügen auf echtem Pulverschnee in 2.600 Metern Höhe in Sportgastein.  FOTOS: KREPPENHOFER
Skivergnügen auf echtem Pulverschnee in 2.600 Metern Höhe in Sportgastein. FOTOS: KREPPENHOFER
Skivergnügen auf echtem Pulverschnee in 2.600 Metern Höhe in Sportgastein. FOTOS: KREPPENHOFER

Reutlinger sind besonders willkommen bei Christina und Ulrich Wendler in Bad Hofgastein. Alteingesessene Reutlinger kennen noch den Karosseriebau Wendler, der von 1840 bis 2000 für Unternehmen wie Porsche Leichtmetallkarosserien herstellte. Als Uli Wendler seiner Christina in ihre Heimat folgte, wurde er vom Karosseriebauer zum Hotelier. Denn ihre Eltern führten das Hotel Bismarck in Bad Hofgastein, das die beiden 2004 übernahmen und heute auf Vier-Sterne-Superior-Niveau betreiben.Ihre bis zu 132 Gäste jeden Alters freut, wenn sie nach einem Ski- oder Schneewandertag in der Saunalandschaft mit vier Pools entspannen können, die mit Thermalwasser aus den Tiefen des Gasteiner Tals gespeist werden.

An dessen Ende im 1.590 Meter hoch gelegenen Dorf Sportgastein führt eine Gondel auf den 2.688 Meter hohen Kreuzkogel – und damit ins höchstgelegene Skigebiet im Bundesland Salzburg, das nicht auf einem Gletscher liegt. Die Skiregion Gasteiner Tal gehört zum großen Skiverbund Amadé. Wer nicht den Tagespass für die ganze Region bezahlen will, kann Stundenkarten nehmen. Das lohnt sich.

Christina und Ulrich Wendler, früher Karosseriebauunternehmer in Reutlingen.  FOTO: PR
Christina und Ulrich Wendler, früher Karosseriebauunternehmer in Reutlingen. FOTO: PR
Christina und Ulrich Wendler, früher Karosseriebauunternehmer in Reutlingen. FOTO: PR

Denn Pisten aller Schwierigkeitsgrade führen vom Kreuzkogel über 1.000 Höhenmeter hinab ins Tal. Wenn die Oberschenkel brennen, kann an der Mittelstation abgekürzt werden – oder es wird gleich auf einer der Hütten entspannt eingekehrt.

Für Familien bietet sich das Skigebiet direkt über Bad Hofgastein mit seinem auf 1.175 Metern gelegenen Skizentrum Angertal an, zu dem der Skibus kostenlos fährt, der direkt vor dem »Bismarck« hält. Im Skizentrum kommen Familien durch entsprechende Angebote für Kinder auf ihre Kosten. Wer auf der Höhe lieber eine Wanderung im Schnee macht, findet gespurte Wege vor.

Pistenspaß oberhalb von Bad Hofgastein in der Salzburger Skiregion Amadé.
Pistenspaß oberhalb von Bad Hofgastein in der Salzburger Skiregion Amadé. Foto: Iris Kreppenhofer
Pistenspaß oberhalb von Bad Hofgastein in der Salzburger Skiregion Amadé.
Foto: Iris Kreppenhofer

Und wenn es ein Entspannungsurlaub für Schmerzgeplagte sein soll, bietet sich der Gasteiner Heilstollen an, der seit 1952 als Kurbetrieb ge-führt wird und heute als Gesundheitszentrum das Radon-haltige Thermalwasser zur Therapie empfiehlt. »Wir haben Gäste, die nach so einer Therapie ein Dreivierteljahr schmerzfrei sind«, sagt Christina Wendler. Sie zählt viele Senioren zu ihren Gästen, in den Schulferien auch viele Familien.

Thermalpools zum Entspannen im »Bismarck«.
Thermalpools zum Entspannen im »Bismarck«. Foto: Iris Kreppenhofer
Thermalpools zum Entspannen im »Bismarck«.
Foto: Iris Kreppenhofer

Damit alle etwas vom Urlaub haben, ist die große Wasserwelt in zwei Bereiche aufgeteilt – einer nur für Erwachsene. Auch bei der Platzierung ihrer Gäste in den rustikal alpenländisch gestalteten Speiseräumen achtet die erfahrene Gastronomin darauf, dass es für alle passt – wie Familien mit kleinen Kindern separat mit Platz für Kinderwagen zu setzen.

Dann lässt sich die edle Küche auf Haubenniveau genießen. »Da wir kein offenes Restaurant sind, bekommen wir keine Hauben, auch wenn viele unserer Gäste sagen, dass wir sie verdient hätten«, sagt die Chefin. Dafür kann sie auf zwei goldene Gabeln verweisen, die das Verwöhnhotel als solches auszeichnen.

Rosa gebratenes Hirschfilet erfreut Gourmets.
Rosa gebratenes Hirschfilet erfreut Gourmets. Foto: Iris Kreppenhofer
Rosa gebratenes Hirschfilet erfreut Gourmets.
Foto: Iris Kreppenhofer

Da Christina und Ulrich Wendler mit Familie einen herzlichen Umgang mit ihren Gästen pflegen und viele auch näher kennen, verwundert es nicht, dass mehr als 80 Prozent seit Jahren kommen – auch aus Reutlingen. (GEA)