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Aktuell KOMMENTAR

Mit etwas Motivation und Elan ins neue Jahr

Neujahr

Happy New Year: Silvester vorm Tübinger Tor.
Happy New Year: Silvester vorm Tübinger Tor. Foto: Steffen Schanz
Happy New Year: Silvester vorm Tübinger Tor.
Foto: Steffen Schanz

Das neue Jahr hat begonnen. Manche von Ihnen haben mit Freunden und Familie ausgelassen gefeiert, gut gegessen, das eine oder andere Feuerwerk gezündet. Andere haben den Jahreswechsel besinnlicher und ruhiger gefeiert und das große Tohuwabohu nur am Rande mitbekommen. Auch die vielen freiwilligen Helfer und Beamte im Dienst haben einmal mehr dafür gesorgt, dass die Silvesternacht ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gehen konnte. Trotzdem ist wieder einiges passiert. Erwartbares wie Böllerchaoten, aber auch Unerwartetes wie die Tragödie in der Schweiz.

Nicht nur wegen der aktuellen schlimmen Ereignisse oder dem einen oder anderen Glas zu viel herrscht am Neujahrstag Katerstimmung. Nein, am Anfang eines neuen Jahres fragen sich die meisten Menschen ja auch, was 2026 alles bringen wird. Vielleicht auch deshalb, weil in den vergangenen zwölf Monaten viel passiert ist, vieles, was uns überrascht hat, und ja, leider muss man sagen, war auch viel Negatives dabei. 2025 war turbulenter, als sich mancher das gewünscht oder viele erwartet hätten.

Vertrautes und Überraschungen

Je nachdem, wie das vergangene Jahr für jeden Einzelnen persönlich zu Ende gegangen ist, geht man dann etwas optimistischer oder eben auch etwas pessimistischer in die kommenden 365 Tage. Klar ist, die Tage, Wochen und Monate, die vor uns liegen, halten wieder einiges für uns alle bereit. Es werden schöne Ereignisse sein wie Feste, Geburtstage oder die vielen Veranstaltungen, die wir Ihnen beispielsweise in unserem Jahresausblick auf den Seiten 18 und 19 zusammengestellt haben.

Es sind aber auch bedeutende Entscheidungen, die gefällt werden, wie beispielsweise bei den Landtagswahlen im März hier in Baden-Württemberg, bei denen wir alle gefragt sind, das politische Schicksal des Landes zu bestimmen. Aber auch anderswo in der Republik oder auf der großen internationalen Bühne werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Seien es die Verhandlungen um den Frieden in der Ukraine, um wirtschaftliche Zusammenarbeit durch Handelsabkommen oder zahlreiche neue europäische Gesetze. All das wird unsere tägliche Lebenswelt, für den einen mehr, für den anderen weniger, beeinflussen.

Und es werden vor allem auch die unerwarteten Ereignisse sein, die wir heute noch nicht voraussehen können und die uns entweder Tränen in die Augen treiben oder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Gerade diese Dinge werden es genau in einem Jahr sein, wenn wir wieder vor der Frage stehen: War es für mich ein gutes oder ein schlechtes Jahr 2026?

Ein einfacher Vorsatz

Gerade deshalb lohnt es sich vielleicht, bei aller Skepsis guten Vorsätzen gegenüber, das neue Jahr tatsächlich mit etwas frohem Mut zu beginnen, sich den einen Vorsatz zu nehmen, aufgeschlossen zu sein und Aufgaben, Projekte oder auch Probleme mit frischem Elan anzugehen. Lassen wir uns von den positiven Geschichten, die das Leben schreibt, motivieren und nicht von den schlechten Nachrichten deprimieren. Auch wenn das natürlich nicht immer so einfach ist. Denn sind wir ehrlich, gute Vorsätze, wie beispielsweise mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren oder weniger am Handy zu hängen, werden oft und zu leicht vom alltäglichen Trott aufgefressen. Da ist doch ein wenig Eigenmotivation deutlich leichter aufzubringen und wenn man sie mal einen Tag vergessen hat, dann kann sie morgen wieder problemlos fortgeführt werden.

david.drenovak@gea.de