REUTLINGEN. Die Menschen im Libanon sind wirklich zu bedauern. Das kleine Land ist der Inbegriff eines »Failed State« - eines von Grund auf gescheiterten Staates. Kein anderes Land beherbergt mehr Flüchtlinge im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung als das Nachbarland des im Bürgerkrieg verwüsteten Syrien. Von Korruption gebeutelt und ohne funktionierende Regierung ist der Libanon leichte Beute für die vom Iran gesteuerte Schiitenmiliz der Hisbollah. Mit ihrem gewaltigen Raketenarsenal stellt die Terrormiliz eine permanente Bedrohung für Israel dar, dessen Vernichtung sich der Iran und seine Proxys auf die Fahnen geschrieben haben. Die Bürger des Libanon werden dabei von der Hisbollah als lebende Schutzschilder missbraucht.
Israel muss seine Bürger schützen
Seit dem barbarischen Angriff der Hamas auf Israel vor beinahe einem Jahr mit über 1.200 Toten und 250 Verschleppten, verging kaum ein Tag ohne Beschuss aus dem Libanon. Über 60.000 Bürger Israels mussten deswegen ihr Zuhause verlassen. Die Angriffe kommen zum Teil aus einem Gebiet, das die Hisbollah gemäß einer UN-Resolution infolge des letzten Libanon-Krieges hätte räumen müssen. Die UN-Beobachtermission Unifil - ohne robustes Mandat ausgerüstet - ist jedoch nicht in der Lage, die Umsetzung der Resolution 1701 durchzusetzen. Daher bleibt Israel nichts anderes übrig, als selbst für die Sicherheit seiner Bürger einzutreten. Kein Land der Welt könnte dem permanenten Angriff auf sein Staatsgebiet tatenlos zusehen.
Hisbollah opfert bereitwillig das Leben Unschuldiger
Die Bilder von zerstörten Gebäuden, verzweifelten Menschen und getöteten Zivilisten sind eine weitere Waffe, die die Hisbollah im Kampf gegen Israel ins Feld führt. Dient der Raketenbeschuss doch vornehmlich dazu, durch die unvermeidlichen Gegenschläge Israels eben solche Bilder zu erzeugen. Bereitwillig opfert die Terrormiliz die Leben Unschuldiger, um weitere Rekruten für ihren Feldzug des Hasses gegen Israel zu gewinnen und den Erzfeind international zu diskreditieren.

