PARIS. Die französische Journalistin Florence Aubenas hat ihre fünfmonatige Geiselhaft im Irak in einem engen Kellerloch verbracht und ist von ihren Entführern geschlagen worden. Über ein Lösegeld sei aber nicht mit ihr gesprochen worden, sagte Aubenas am Dienstag in Paris, drei Tage nach ihrer Freilassung. Nachdem vier bewaffnete Männer sie am 5. Januar in Bagdad entführt hatten, »war ich in einem zwei mal vier Meter großen Kellerraum eingesperrt und konnte mich nicht aufrichten«. Aubenas war 157 Tage in Geiselhaft. Sie berichtete auf einer Pressekonferenz ausführlich und mit viel Humor von ihrer Leidenszeit. Der 44-Jährigen waren die Augen verbunden und die Hände gefesselt worden. Zu Essen bekam sie täglich einen Teller Reis und ein Brötchen am Morgen. Zu ihrer Freilassung habe sie »Ringe und eine Flasche Parfüm« von den Entführern geschenkt bekommen. (dpa)
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