REUTLINGEN. Noch ist unklar, was in den vergangenen Nächten am Münchner Flughafen passiert ist. Mögliche Drohnensichtungen zeigen jedoch, dass der Schutz des größten Luftverkehrsknotenpunkts im Süden löchrig ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich tatsächlich um eine Spionage-Attacke oder um einen Dumme-Jungen-Streich gehandelt hat.
Nach den jüngsten Vorfällen in Dänemark und Schleswig-Holstein, ist letzteres eher unwahrscheinlich. Die Unklarheit verbietet dennoch einen außenpolitischen Schnellschuss. Innenpolitisch sollte der Vorfall nun aber endgültig dafür sorgen, dass schnell gehandelt wird - ohne auf irgendwelche Befindlichkeiten oder Zuständigkeiten Rücksicht zu nehmen.
Die Fragen für die Politik müssen sein: Welche Möglichkeiten haben wir diese Bedrohung zu bekämpfen und wie können wir das schnellstmöglich tun. Nur dann fühlen sich die Bürger wieder sicher.

