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Lady Gagas Oscar-Auftritt: Man sollte »wahre Gaga« sehen

Bei den Oscars sollte Lady Gaga eigentlich gar nicht auftreten. Schließlich stand sie doch auf der Bühne - und sorgte für Aufsehen.

Oscars - Lady Gaga
Lady Gagas Outfit bei der Oscar-Peformance: T-Shirt und Jeans. Foto: Chris Pizzello
Lady Gagas Outfit bei der Oscar-Peformance: T-Shirt und Jeans.
Foto: Chris Pizzello

Bei der Oscar-Verleihung hat Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga (36) ihren Song »Hold My Hand« ungeschminkt performt, weil das Lied für sie eine große Bedeutung habe. Das erklärte der Producer der Award-Show, Glenn Weiss, und schilderte dem »Hollywood Reporter« weitere Details: »Sie wollte den Song wirklich auf den Punkt bringen und nicht als «Oscar-Performance», sondern ganz persönlich darstellen. Und das ist genau das, was wir versucht haben, einzufangen.«

Sein Kollege Ricky Kirshner ergänzte in einem anderen »Hollywood Reporter«-Gespräch: »Wir bekamen eine SMS, dass sie etwas ausprobieren wolle, aber keine Zeit habe, eine große Performance auf die Beine zu stellen, und dass sie möchte, dass es unverfälscht wird und die Leute die wahre Gaga sehen.« Bei einer solchen Stimme brauche man aber auch nicht viel mehr als das.

Ursprünglich sollte Lady Gaga dieses Jahr nicht bei den Oscars auftreten. Letztlich sang sie doch und stand in Jeans, T-Shirt sowie augenscheinlich ungeschminkt auf der Bühne - nachdem sie zuvor auf dem champagnerfarbenen Teppich noch mit Abendrobe und auffallendem Make-up zu sehen war.

Die US-Amerikanerin war mit »Hold My Hand« aus dem Film »Top Gun: Maverick« für den besten Filmsong nominiert, verlor jedoch gegen »Naatu Naatu« aus dem indischen Film »RRR«.

Interview Glenn Weiss

Interview Ricky Kirshner

Video der Performance

© dpa-infocom, dpa:230314-99-944982/3