Das kulturelle Gedächtnis Württembergs steht an der Stuttgarter Eugenstraße. Vorsichtig holt Nicole Bickhoff einen Stapel Briefe aus einer Archivschachtel. Die Briefbögen sind mit Schäferszenen, Blumen, Vögeln oder Palästen verziert. Die Handschrift ist auf die Schnelle kaum zu entziffern. Die Schreiben stammen von der Zarentochter Olga Nikolajewna. Sie berichtete im 19. Jahrhundert ihrer Verwandtschaft im fernen Russland über ihr Leben, nachdem sie den württembergischen Kronprinzen Karl geheiratet hatte. Ein Museumsmitarbeiter hat die Briefe auf einem Flohmarkt ergattert und dem Hauptstaatsarchiv angeboten, erzählt dessen Leiterin, die Historikerin Dr. Nicole Bickhoff.
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