HEILBRONN. Die TSG Reutlingen hat das Spitzenspiel in der Eishockey-Baden-Württemberg-Liga beim Spitzenreiter Heilbronner EC mit 3:4 (2:2, 1:0, 0:1) nach Penaltyschießen verloren. »Das war etwas unglücklich«, berichtete Marc Welsch, seines Zeichens Abteilungsleiter der Black Eagles. Mit einem Sieg hätten die Reutlinger vor dem letzten Spieltag die Tabellenführung übernehmen können. »Wir haben aber noch eine kleine Hoffnung auf Platz eins«, betont Welsch. Der Grund: Am letzten Spieltag bekommen es die Heilbronner mit dem Tabellendritten EHC Zweibrücken zu tun, während die TSG am Freitag (20 Uhr) beim Schlusslicht SC Bietigheim-Bissingen gastiert. »Wir müssen unsere Hausaufgabe in Bietigheim machen und dann schauen wir mal«, so Welsch. Die Play-off-Runde, für die sich die ersten Acht qualifizieren, beginnt am 14./15. Februar.
Vor der imposanten Kulisse von 2.049 Zuschauern im Heilbronner Eisstadion gingen die Gastgeber nach sieben Minuten in Führung. Dann gelang der TSG in der neunten Minute innerhalb von 16 Sekunden ein Doppelschlag: Erst glich Evan Carroll nach Vorarbeit von Remi Morris aus, dann brachte Morris seine Farben nach einer Vorlage von Lukas Traub mit 2:1 in Führung. In der zehnten Minute gelang Heilbronn der Ausgleich, ehe Viktor Stipek (23. Minute) nach Vorarbeit von Martin Cervenka die Reutlinger wieder nach vorne brachte. Der Heilbronner Treffer zum 3:3 fiel in der 50. Minute. (kre)

