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TSV Eningen will weiter in der Spitzengruppe verbleiben

TSG Reutlingen mit spielfreiem Wochenende. Landesligist VfL Pfullingen strebt erste Punkte an.

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Ein Volleyball-Spiel. Foto: Kahnert/dpa
Ein Volleyball-Spiel.
Foto: Kahnert/dpa

ENINGEN. Während die Regionalliga-Frauen der TSG Reutlingen erstmals diese Saison ein spielfreies Wochenende genießen können, geht es für die restlichen regionalen Volleyball-Teams in die Vollen. So will Oberligist TSV Eningen gegen den ASV Botnang II (Sonntag, 16 Uhr, Arbachtalhalle) die erste Saisonniederlage vor zwei Wochen ebenso schnell aus den Köpfen bringen wie die Landesliga-Frauen der SG Reutlingen/Betzingen gegen die Volleyball Akademie Stuttgart und den VC Mönsheim (Sonntag, ab 14 Uhr, Rennwiesenhalle) die ihrige gegen Burladingen. Landesligist VfL Pfullingen strebt hingegen zu Hause gegen die Aufsteiger TSG Balingen und TSV Frommern (Sonntag, ab 11 Uhr, Schönberghalle) die ersten Punkte der Saison an. Die Ligakonkurrenten PSV Reutlingen und TSV Eningen II stehen beim ungeschlagenen Verbandsligaabsteiger TV Rottenburg IV vor einer hohen Hürde (Sonntag, ab 12 Uhr, Otto Locher Halle).

Anft hat die Qual der Wahl

Zwei lockere Auftaktsiege zu Beginn, dann eine 2:3-Niederlage im Hexenkessel in Ravensburg, der TSV Eningen befindet sich durchaus im Soll und kann mit einem Erfolg gegen den ASV Botnang II weiter in der Spitzengruppe verbleiben. Bisher hatte Interimstrainer Matthias Anft die Qual der Wahl, war der Kader doch fast immer komplett und die Bankspieler fügten sich nahtlos ins Team ein. Am Sonntag fehlen jedoch Zuspieler Marco Späth (Hochzeitsreise) und Außenangreifer Markus Schwille (beruflich).

Dennoch besitzt der TSV genug Qualität um Botnang auch ohne diese Ausfälle in Schach zu halten, denn die Stuttgarter Vorstädter retteten sich erst am letzten Spieltag, vermieden so die Relegation, dürften sich aber auch diese Saison in den unteren Tabellenregionen bewegen. Die Gelbhemden können also durchaus selbstbewusst aufspielen.

Personell pfeift der VfL Pfullingen aus dem letzten Loch, doch wenn die restlichen Spieler alle an Bord sind, haben die Schützlinge von Trainer Thomas Teiber durchaus Chancen die Liga zu halten. Dabei müssen sie ihre Punkte aber auf jeden Fall gegen die direkte Konkurrenz einfahren, und die ist mit den Aufsteigern TSG Balingen und TSV Frommern am Sonntag vor Ort und Stelle. Während Teiber seine gute Mitte lobt, besteht auf den Außenpositionen noch Nachholbedarf. »Wenn hier der Knoten platzt, werden wir zumindest Frommern einen harten Kampf liefern«, hofft Teiber auch auf die Unterstützung der Fans, die vor zwei Jahren, im Aufstiegsjahr, schon einmal zwei Siege gegen die Gäste bejubeln durften.

Völlig befreit reist der PSV Reutlingen nach Rottenburg. Mit den beiden 3:0-Siegen gegen die direkte Konkurrenz aus Pfullingen und Rottenburg V hat man sich unten abgesetzt und will den Favoriten etwas ärgern. Ganz anders sieht die Rolle beim TSV Eningen II aus. »Wir wollen schon den Sieg, dann haben wir die Niederlage in Balingen wieder ausgebügelt«, verkünden Spielertrainer Patrick Anft und sein Team optimistisch.

Noch nicht ganz rund läuft die Saison für die SG Reutlingen/Betzingen. Zwar hat man zwei Siege auf dem Konto, aber auch eine ärgerliche Niederlage in Burladingen. Eigentlich kein Beinbruch, doch die Hunstein-Truppe hat durch die Zugänge Eva Woköck und Maria Münch aus der Ersten höhere Ansprüche. Wenn am Sonntag gegen Stuttgart und den VC Mönsheim zwei Erfolge glücken, hätte man zwei Teams aus dem Vorderfeld distanziert und wäre voll im Soll. (GEA)