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TSV Eningen rettet sich

Reutlinger Oberliga-Frauen verlassen mit 3:1-Sieg gegen den Tabellendritten Biberach die Abstiegsränge

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Ein Volleyball-Spiel. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild
Ein Volleyball-Spiel. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild

ENINGEN. Es war ein zähes Ringen um den Sieg und die Volleyball-Fans des TSV Eningen wurden in ein Wechselbad der Gefühle gesteckt, ehe der 3:2-Erfolg über den TSV Ellwangen und damit der Klassenerhalt feststand. »Es war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung, aber wir haben es geschafft, uns aus den Tiefs wieder herauszuarbeiten, und am Ende abgezockt zu reagieren«, schmunzelte Trainer Jonathan Schopp zufrieden und machte sich direkt ans Feiern mit seinem Team.

Die Eninger begannen furios und düpierten den starken Gäste-Block mit raffinierten Angriffsschlägen, sodass der erste Satz (25:16) souverän an den TSV ging. Doch der Tabellenzweite aus Ellwangen drehte dann auf. Trotzdem erspielte sich die Eninger Truppe einen Satzball (26:25), der aber im Gäste-Block hängen blieb. Zwei erneute Angriffsfehler besiegelten den Ausgleich. Den umkämpften dritten Satz (25:23) beendete Markus Schwille mit einem krachenden Schmetterschlag. Im vierten Satz war dann wieder Ellwangen am Zug (25:22). Im Tie-Break hatte Trainer Schopp ein goldenes Händchen. Kurz vor Schluss wechselte er Felix Freytag ein, der unter dem Jubel von Mitspielern und Fans den entscheidenden Ball zum 25:23 im Feld unterbrachte.

Weiter auf der Erfolgswelle schwimmen die Oberliga-Frauen der TSG Reutlingen, die mit einem 3:1 über den Tabellendritten TG Biberach II einen Big Point im Abstiegskampf verbuchten. Erstmals seit November verließ die TSG die Abstiegsränge und hat nun in zwei Wochen ein Endspiel gegen den TSV Schmiden. Biberach, das noch Hoffnung auf den Aufstiegs-Relegationsplatz hatte, begann bärenstark und ließen die TSG im ersten Satz (12:25) kaum zur Entfaltung kommen. Doch nach einer Ansprache und klugen Wechsel von Trainer Jan Grauel drehte die TSG das Spiel. Bis zum Ende blieb es aber spannend, ehe der Angriff den Ausgleich herstellte (25:21). Danach spielten sich die Achalmstädterinnen in einen Rausch (25:16). Auch im vierten Satz (25:19) hielten sie das Niveau. (rp)