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Aktuell Volleyball

TSG Reutlingen im Kellerduell gegen Bretten

In starker Form: Linda Paul (links) und Hannah Echelmeyer von der TSG.  FOTO: BAUR
In starker Form: Linda Paul (links) und Hannah Echelmeyer von der TSG. FOTO: BAUR
In starker Form: Linda Paul (links) und Hannah Echelmeyer von der TSG. FOTO: BAUR

REUTLINGEN. Zwei Wochen konnte Reutlingens Trainer Jan Grauel den ersten Saisonsieg und die Abgabe der Roten Laterne genießen, nun steht für die TSG-Volleyballerinnen am Samstag (18 Uhr, Rennwiesenhalle) das zweite wichtige Kellerduell in der Regionalliga gegen den TV Bretten auf dem Programm. Da alle Wehwehchen auskuriert und alle Urlauberinnen wieder wohlbehalten zurückgekehrt sind, kann Grauel wieder aus dem Vollen schöpfen.

Wie wichtig diese voll besetzte Bank ist, konnte man schon gegen die TG Bad Waldsee sehen, als vor allem Linda Paul einen Sahnetag erwischte oder Hannah Echelmeyer in Aufschlag und Block eine wichtige Rolle spielte. Wenn dann noch Libera Sara Zöllner ihre überragende Form in der Abwehr weiter konservieren kann, dürfen die Fans vielleicht den ersten Heimsieg feiern. Bretten war schon einmal Gegner der Reutlingerinnen in den Aufstiegsspielen der Saison 2023/24. Damals zog die TSG nach zwei hart umkämpften Spielen mit einer 1:3-Niederlage und einem 3:2-Sieg knapp den Kürzeren. Allerdings währte die Freude bei Bretten nur kurz, denn auch der Sieger verpasste den Aufstieg, da kein zusätzlicher Platz in der Regionalliga mehr frei war. Als Meister der abgelaufenen Badenliga-Saison durfte Bretten ein Jahr später rauf, während die TSG via Aufstiegsspiele gegen Freiburg auch den Sprung nach oben schaffte. Gewarnt dürften Grauel und sein Team vor dem Gegner sein, denn Bretten holte letzte Woche in einem Nachholspiel überraschend gegen das Tübinger Modell mit einem 3:0 ebenfalls den ersten Saisonsieg.

Vor diesem Punktspiel gastieren die Achalmstädterinnen im Pokal am Freitag bei der TG Nürtingen (20 Uhr, Hölderlingymnasium), sodass die Kräfte gut eingeteilt werden müssen.

TSV Eningen im Verfolgerduell

Drei deutliche Siege, eine knappe Niederlage: Die Männer des TSV Eningen haben einen hervorragenden Start in die Oberliga-Saison hingelegt und wollen nun auch im Verfolgerduell am Sonntag (12 Uhr) beim TV Rottenburg II punkten, um Spitzenreiter SV Esslingen nicht enteilen zu lassen. »Unsere Abwehr ist unser Paradestück, da gibt es wenige Teams in der Liga, die uns da das Wasser reichen können. Aber wir brauchen manchmal zu viele Anläufe, um gewonnene Bälle vorne in Punkte umzuwandeln«, legte Trainer Eckhart Bayha den Finger in die Wunde des TSV-Spiels.

Gegen die bisherigen Gegner reichten dann ein paar Prozent mehr in der Mitte oder im Rückraum, um auf die Siegesstraße einzubiegen, doch Rottenburg ist ein anderes Kaliber. »Der TV ist immer auf Aufstieg gepolt, egal in welcher Liga und mit welcher Mannschaft. Allerdings gehen die vielen Wechsel innerhalb der Mannschaften manchmal zu Lasten der Eingespieltheit. Darin liegt unsere Chance«, weiß Bayha, dass sein Team von Beginn an hellwach sein muss. (rp)