MÖSSINGEN/LICHTENSTEIN. Ein Kraftakt in der Schlussphase brachte noch die Wende und die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Pfullingen gewannen das Derby bei der Spvgg Mössingen nach zwischenzeitlichem Vier-Tore-Rückstand mit 34:31 (13:17). Ayline Cetin überragte mit 14 Toren, verwandelte dabei alle fünf ausgeführten Siebenmeter. Der Kampfgeist macht dem Tabellenzweiten hinter Meister HSG Bargau/Bettringen Mut vor allem für die bevorstehende Aufstiegs-Relegation zur Oberliga.
Aufgrund schlechter Chancenverwertung und erfolgreichen Tempogegenstößen der Gastgeberinnen liefen die Pfullingerinnen bald einem Rückstand hinterher. Aber die VfL-Frauen ließen sich auch beim Stand von 20:16 für Mössingen (37.) nicht unterkriegen. Cetin glich zum 23:23 aus (46.) und besorgte auch die erste Führung (26:25) seit der neunten Minute. Die Spannung wuchs. Denn die Spvgg lag nach einem Tor von Alexa Müller wieder vorn (28:27). Doch der VfL schockte den Gegner mit einem 6:0-Lauf.
Große Freude in Lichtenstein
Große Freude herrschte auch im Lager der SG Ober-/Unterhausen. Denn jetzt kann nichts mehr passieren, Lichtensteins Frauen werden nach ihrem 31:24 (17:13)-Sieg gegen den SC Lehr auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga antreten. Die Heimmannschaft hatte bereits mit acht Toren Vorsprung (17:9) geführt, ehe das Team aus Lehr noch einmal gefährlich nahe rückte. Doch Alina Goller im OU-Tor wehrte einige Male bravourös ab und erstickte die aufkommenden Hoffnungen der Gäste. (GEA)

