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Von wegen volles Haus in der Stuttgarter Mercedes Benz Arena

Der VfB Stuttgart erwartet 32 000 Fans im Spiel gegen Union Berlin

Geisterspiele sind gut für den Fortbestand des Profifußballs, aber nicht für eine neue Zuneigung der Fans. FOTO: FRANK/EIBNER
Viele Plätze bleiben leer. Foto: Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto
Viele Plätze bleiben leer.
Foto: Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto

STUTTGART. Endlich wieder offene Stadiontore. Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, freut sich als Funktionär des Clubs wie als Fan. Erstmals seit März 2020 sind wieder 60 000 Fans zugelassen, nachdem die Coronaschutzverordnung in Baden Württemberg durch die Landesregierung zuletzt entsprechend angepasst worden ist. Verkauft waren am Freitag aber nur 29000 Tickets, VfB-Pressesprecher Tobias Herwerth erwartet am Sonntag gegen Union Berlin 32 000 Fans. »Das sind weniger als erwartet, aber für uns ist das Glas trotzdem halb voll und nicht halb leer.« Ob es bei der Kundschaft noch Vorbehalte gegen ausverkaufte Stadien gibt, wollte Herwerth nicht bewerten. Die Rückkehr zur Stadionauslastung sei dennoch »der lang ersehnte vorletzte Schritt zurück in die Fußball-Normalität«, sagt Hitzlsperger.

Stadionbesucher müssen vollständig geimpft oder genesen sein, Ausnahmen gelten für Klein- und Schulkinder sowie für Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Im Stadion entfallen auch Maskenpflicht und Abstandsregeln. Herwerth sieht in den notwendigen Überprüfungen der Impfpässe kein Problem: »Das hat auch zuletzt mit 25 000 Zuschauern reibungslos funktioniert.« Mit mehr Zuschauern dauert es nur ein wenig länger. Akzeptiert wird bei Anwendung der 2G-Regel ausschließlich der digitale Impfpass. Nach Ansicht des Stuttgarter Internisten Suso Lederle sollten in der Bundesliga auch Profis geimpft sein: »Die 2G-Regel muss auch für die Spieler gelten. Mich hat überrascht, dass es beim VfB noch Spieler gibt, die nicht geimpft sind.« (cfi)