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TSG Reutlingens Jan Grauel verspricht »volle Konzentration«

Hohe Hürde für Eninger Zweite. Heimspiel-Doppelpack für die Regionalliga-Frauen der TSG Reutlingen.

REUTLINGEN. Die Regionalliga-Volleyballerinnen der TSG Reutlingen haben zuletzt gegen Ditzingen und Kleinsteinbach sehr gute Spiele gezeigt und verdient vier Punkte eingeheimst. Um sich endgültig ins Tabellen-Mittelfeld abzusetzen, wollen sie im Heimspiel-Doppelpack am Samstag (19.30 Uhre) gegen die Arge Baden-Württemberg und am Sonntag (17.30 Uhr, beide Rennwiesenhalle) gegen die DJK Schwäbisch Gmünd möglichst zwei Siege einfahren.

Allerdings hat die Grauel-Truppe zu Hause immer Schwächephasen, die man so bei Auswärts-Begegnungen nicht feststellen kann. Deshalb will die TSG keinen Druck aufbauen und von Beginn an die Fans mitnehmen. Eigentlich kommt da als Gegner der Landes-Nachwuchs gerade recht, denn die Arge-Youngster sollen gegen gestandene Teams Erfahrung sammeln, das Ergebnis ist zweitrangig. Da die Spiele aber in die Wertung für die Gegner kommen, bringt ein Erfolg drei wichtige Punkte. Die hat zum Beispiel das Tübinger Modell bei seiner 1:3 Niederlage verschenkt. »Wir werden voll konzentriert diese Aufgabe angehen«, versprach Jan Grauel im Abschlusstraining.

Drittliga-Absteiger kommt

Ganz anders kommt Drittliga-Absteiger Schwäbisch Gmünd daher. Die Ostälblerinnen mussten sich an die Regionalligaluft erst gewöhnen und haben oft die volle Distanz gebraucht, um Sieg oder Niederlage hinzunehmen. Mittlerweile scheint die DJK jedoch gefestigt.

Zwei Schritte vor und einen zurück. Die Oberliga-Männer des TSV Eningen können zwar mit dem bisherigen Saisonverlauf durchaus zufrieden sein, kommen aber an die Spitzenteams Esslingen, Rottenburg II und Fellbach nicht nahe genug heran, um ihnen Konkurrenz zu machen. So müssen sie eben ihr Pflichtprogramm erfolgreich absolvieren, um am Ende über dem Strich zu stehen. Zu diesem gehört ein Erfolg bei der SG SSC Tübingen/TV Rottenburg III (Sonntag, 12 Uhr), die erst zwei Siege errungen hat.

Wenn die Landesliga-Männer des TSV Eningen II noch im Aufstiegsrennen verbleiben wollen, dann müssen sie am Samstag (17 Uhr) im Spitzenspiel bei den Blaubären Flacht etwas Zählbares holen. Flacht hat noch eine weiße Weste, während der TSV sich schon zwei Niederlagen geleistet hat. Zuletzt überzeugten die Anft-Schützlinge aber mit zwei 3:0 Siegen und fühlen sich gut gerüstet für diese schwere Aufgabe.

Die Lokalrivalen PSV Reutlingen und VfL Pfullingen geben in der Landesliga ihre Visitenkarte beim VfL Sindelfingen II (Sonntag ab 12 Uhr) ab. Während die Wahl-Schützlinge des PSV zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend zeigten und nicht chancenlos in die Begegnung gehen, versucht Pfullingens Trainer Thomas Teiber, lediglich Schadensbegrenzung zu betreiben.

Am Scheidepunkt der Saison

Die Landesliga-Frauen der SG Reutlingen/Betzingen stehen als Tabellenzweiter am Scheidepunkt der Saison, wenn am Samstag (ab 13 Uhr) Spitzenreiter TSG Tübingen und der Dritte TV Rottenburg II in der Rennwiesenhalle aufkreuzen. Während es hinter Tübingen relativ eng zugeht, sind die Unistädterinnen der SG schon fünf Punkte enteilt und nur ein Sieg lässt die Titelträume nicht schon im Dezember platzen. Eigentlich ist die SG personell durch die Zugänge von Eva Woköck und Maria Münch aus dem Oberliga-Team der TSG von der Vor-Saison bestens aufgestellt, andererseits gibt es im Spiel immer starke Schwankungen. (rp)

Symbolbild Volleyball
Die TSG Reutlingen will zwei Siege. Foto: Uwe Anspach/DPA
Die TSG Reutlingen will zwei Siege.
Foto: Uwe Anspach/DPA