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Aktuell Pferdesport

Trauer um Wolfgang Koppensteiner

Langjähriges Vorstandsmitglied der Tübinger Reitgesellschaft tödlich verunglückt. Mit seinem Pferd triumphierte Andy Witzemann beim Hallenchampionat

Jesuskreuz
Ein Jesuskreuz und eine brennende Kerze stehen in einer Kirche. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild
Ein Jesuskreuz und eine brennende Kerze stehen in einer Kirche. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Archivbild

TÜBINGEN. Mit dem Tod Wolfgang Koppensteiners hat der baden-württembergische Pferdesport einen seiner großen Förderer verloren. Bei einer Tour mit dem Fahrrad durch den Schönbuch ist er im Alter von 80 Jahren tödlich verunglückt. Koppensteiner war langjähriger Schatzmeister der Tübinger Reitgesellschaft (TRG). »Er war ein echtes TRG-Gewächs, Vorstandsmitglied und Förderer und hat sich immer um die Belange der Reitgesellschaft gekümmert. Der Verein hat ihm viel zu verdanken«, sagte der 2. Vorsitzende Klaus Kellhammer. Koppensteiner war einer der Aktivposten, die dazu beitrugen, dass die Tübinger Anlage im Lauf der Jahre Anlage sukzessive ausgebaut und später auch Schauplatz von Landesmeisterschaften wurde. Auch hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass das Landeschampionat fester Bestandteil der renommierten Turniere in Tübingen-Waldhausen wurde.

Dem Pferdesport war er zudem Jahrzehnte lang als engagierter Springreiter und Springstallbesitzer verbunden. Seit 2018 ritt Andy Witzemann Koppensteiners Pferde, darunter auch Cassadero, auf dem der Winterlinger im Stuttgarter Hallenchampionat triumphierte. »Er wird in unserem Sport im ganzen Land fehlen«, schrieb Witzemann auf Facebook. 2011 bis 2015 war Koppensteiner Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Reitsports mit Baden-Württemberger Pferden (FBW). Als Unternehmer gründete er einen Furnierbetrieb in Wannweil und den USA, der inzwischen unter der Leitung seiner Tochter Susanne steht. (eye)