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Köln muss Ex-Profi des SSV Reutlingen Denis Lapaczinski Abfindung zahlen

Teammanager Denis Lapaczinski und der 1. FC Köln werden sich  trennen. FOTO: HORSTMÜLLER/WITTERS
Teammanager Denis Lapaczinski und der 1. FC Köln werden sich trennen. FOTO: HORSTMÜLLER/WITTERS
Teammanager Denis Lapaczinski und der 1. FC Köln werden sich trennen. FOTO: HORSTMÜLLER/WITTERS

KÖLN. Teammanager Denis Lapaczinski und Fußball-Bundesligist 1. FC Köln werden sich trennen, das Vertragsende und die Höhe der Abfindung muss noch festgelegt werden. Lapaczinski hatte gegen die Kündigung des Clubs vor dem Arbeitsgericht auf Wiedereinstellung geklagt. Die Abfindung wird vermutlich zwischen 20.000 und 70.000 Euro liegen, die einvernehmliche Festsetzung wird das Gericht bis Mitte Oktober verkünden.

Der Ex-Profi des SSV Reutlingen und von Hertha BSC Berlin war vom FC entlassen worden, nachdem er sich einer Corona-Schutzimpfung verweigert hatte. Der Verein hatte die Kündigung daraufhin wegen »Fehlverhaltens« ausgesprochen. Lapaczinskis Anwalt Volker Görzel erklärte in Abwesenheit seines Mandanten, arbeitsrechtlich sei Lapaczinski nichts vorzuwerfen: »Er hat seine vertraglichen Pflichten stets erfüllt.« Dieser Argumentation folgte das Gericht und empfahl eine außergerichtliche Einigung.

FC-Anwalt Arne Gehrke argumentierte, Lapaczinki habe durch seine Impfweigerung für erhebliche Unruhe unter den Profis gesorgt und den wirtschaftlichen Erfolg des Clubs zu einem Zeitpunkt gefährdet, als es darum ging, »den Fortbestand des Profibetriebs in der Fußball-Bundesliga trotz der Pandemie aufrecht zu erhalten«. Lapaczinki war im Februar 2019 vom damaligen Sportvorstand Armin Veh verpflichtet worden. (GEA)