METZINGEN. Der Auftakt hat's in sich. Nicht nur, dass die Metzinger Handballerinnen mit zwei Auswärts-Partien in die neue Saison starten. In den Spielen an diesem Samstag (19 Uhr) bei Borussia Dortmund und eine Woche später in Blomberg treffen die »TusSies« erst auf den Vorjahres-Vierten und danach auf den Meisterschafts- und Pokal-Zweiten. »Das ist ein Hammer-Programm«, sagt Trainerin Miriam Hirsch.
Zunächst geht es nach Dortmund, dem die Pink Ladies in den Play-offs der vergangenen Saison mit 1:2 Siegen unterlegen waren. Dabei gab es beim BVB jeweils klare Niederlagen (28:32/21:31), während man zu Hause in einem begeisternden Spiel die Oberhand behielt (36:32). Seither hat sich der Ex-Meister aus Westfalen mit den Rückraum-Hochkarätern Alina Grijseels (kam von CSM Bukarest) und Guro Nestaker (zuletzt bei der abgestürzten HB Ludwigsburg) weiter verstärkt. »In Dortmund haben wir nichts zu verlieren«, sagt Hirsch daher.
Reaktion nach Pokal-Pleite erwartet
Vor allem geht es für ihr Team darum, sich für die Pokal-Pleite beim Zweitligisten TG Nürtingen zu rehabilitieren. Dort machte die TuS viel zu wenig aus ihren Qualitäten, auch die Zahl der einfachen Fehler war deutlich zu hoch. Hirsch, die in diesem Zusammenhang von einem »großen Rückschritt« spricht, fordert daher eine Reaktion des Teams. Der Mannschaft ist nur zu gut bewusst, was von ihr erwartet wird. »Wir müssen in Dortmund ein komplett anderes Gesicht zeigen«, unterstreicht Torhüterin Marie Weiss, die mit Svenja Hübner das neue Mannschaftsführerinnen-Duo bildet.
Selina Lindemann konnte zuletzt nur eingeschränkt trainieren, nachdem sie sich in Nürtingen einen Bluterguss im Knie zugezogen hatte. Ihre Gegenspielerin hatte sie gefoult, dabei traf deren Knie das Knie der Metzinger Linksaußen. Dennoch besteht die Chance, dass die 27-jährige Metzingerin zumindest als Einwechselspielerin eingesetzt werden kann. (GEA)

