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Metzingens Manager Ferenc Rott: 1.500 Zuschauer - das wäre klasse

Die Metzinger Handballerinnen bestreiten am Samstag ihr erstes Bundesliga-Heimspiel in Tübingen nach dem Umzug. Geschäftsführer Ferenc Rott hofft auf 1.500 Zuschauer.

Bevor sich Ferenc Rott am Samstag in der Tübinger Paul-Horn-Arena zurücklehnen kann, gibt's  für ihn und die Metzinger Helfer no
Bevor sich Ferenc Rott am Samstag in der Tübinger Paul-Horn-Arena zurücklehnen kann, gibt's für ihn und die Metzinger Helfer noch viel zu tun. Foto: T.Baur/Eibner
Bevor sich Ferenc Rott am Samstag in der Tübinger Paul-Horn-Arena zurücklehnen kann, gibt's für ihn und die Metzinger Helfer noch viel zu tun.
Foto: T.Baur/Eibner

METZINGEN. Am Samstag (19.30 Uhr) feiern die Metzinger Bundesliga-Handballerinnen das Debüt an ihrer neuen Heimspiel-Stätte Tübingen. Vor dem Spiel gegen den BSV Sachsen Zwickau gibt es für Ferenc Rott und die Helfer noch viel zu tun. »Wir werden Gas geben, damit Vieles funktioniert«, sagte der TuS-Geschäftsführer im Gespräch mit GEA-Sportredakteur Frank Pleyer.

GEA: Die erste Partie in der Paul-Horn-Arena seit dem Umzug nach Tübingen steht bevor. Sind Sie nervös?

Ferenc Rott: Ich stehe seit Tagen voll unter Strom. Auch nachts ändert sich wenig daran. Ob das Nervosität oder Stress ist, kann ich nicht sagen. Es gibt viel zu tun. Neben der Spiel-Vorbereitung gibt es ja auch noch die anderen Aufgaben wie Sponsoren-Gespräche, die parallel laufen.

GEA: Wie oft sind Sie in der Halle?

Rott: Ab Mittwoch jeden Tag. Dann wird der Handball-Boden geliefert, am Donnerstag wird aufgebaut. Die neue Bandenwerbung gehört dazu. Ohne unsere treuen und zupackenden Helfer würde das nicht gehen. Beim Aufbau sind knapp 15 Personen im Einsatz, beim Spiel dann mit Platzordnern, Bewirtung, VIP-Raum-Betreuung, Wischern oder Tombola-Verkauf bis zu 30 Leute. Wir werden Gas geben, damit Vieles funktioniert.

GEA: Mit wie vielen Zuschauern rechnen Sie?

Rott: Im Vorverkauf gingen bisher fast 1.000 Karten weg. Das ist nicht schlecht. Ich hoffe auf Kurzentschlossene, das Ende der Sommerferien könnte ein Vorteil sein. In Tübingen haben wir deutlich mehr Tageskarten als in der Öschhalle. Wir wollen mindestens 1.300 Zuschauer in die Arena bekommen. Ich hoffe auf 1.500 Besucher - das wäre klasse.

GEA: Es wird eine besondere Aktion geben.

Rott: Ja, alle Zuschauer erhalten ein kostenloses pinkes T-Shirt, jeder bekommt eins. Und wir setzen am Spieltag einen Shuttle-Bus ein. Er startet am Samstag um 17.15 Uhr an der Metzinger Öschhalle und fährt mit Zwischenstopp in Reutlingen nach Tübingen. Nach Spiel-Ende geht's um 22 Uhr wieder zurück. Wir werden noch nähere Informationen dazu herausgeben.

GEA: Und im sportlichen Bereich? Sie rechnen nach den Auftakt-Niederlagen mit einem Sieg?

Rott: Wenn wir gegen Zwickau zwei Punkte holen, sind wir im Soll und atmen durch. Keiner konnte erwarten, dass wir bei den Top-Teams Dortmund und Blomberg punkten. Das Ausscheiden davor gegen Zweitligist Nürtingen geht nicht. Die Richtung muss deutlich besser sein als in den ersten beiden Spielen zu sehen war. Intern setzen wir uns sehr kritisch mit den Partien auseinander. Aber es ist mit acht Neuzugängen nicht so einfach, wie viele sich das vorgestellt haben. Wir brauchen Geduld. Wenn wir die Play-off-Runde der ersten Vier nicht erreichen, kämpfen wir um den bestmöglichen Platz dahinter. Mit dem Abstieg und der Relegation will ich nichts zu tun haben. (GEA)