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Tübinger Zweitliga-Basketballer vor knallhartem Programm

Die Tübinger Zweitliga-Basketballer treffen in den nächsten Spielen vor allem gegen Top-Teams. Die Premiere von Neuzugang Larry Thomas steht bevor.

Der Tübinger Isaiah Sanders, der zuletzt mit Knieproblemen ausfiel, könnte in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining
Der Tübinger Isaiah Sanders, der zuletzt mit Knieproblemen ausfiel, könnte in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Foto: Woern/Eibner
Der Tübinger Isaiah Sanders, der zuletzt mit Knieproblemen ausfiel, könnte in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Foto: Woern/Eibner

TÜBINGEN. Die Tübinger Zweitliga-Basketballer haben derzeit gleich mehrere Probleme. Verletzungs-Pech, schwache Wurf-Quoten zuletzt vor allem bei den Freiwürfen und reihenweise Negativ-Erlebnisse auf dem Feld. Jetzt kommt auch noch ein knallhartes Programm in den nächsten Spielen hinzu. Wenigstens steht Larry Thomas vor seiner Premiere im Dress der Raubkatzen. Der US-Amerikaner, dessen Spielberechtigung vorliegt, wird voraussichtlich am Samstag (15.30 Uhr/sporteurope.tv) in der Partie beim Ex-Bundesligisten Hakro Merlins Crailsheim ersmals für die Tigers auflaufen.

Wunderdinge dürfen vom Neuzugang allerdings nicht erwartet werden. Muss er sich doch erst ins Spielsystem finden. Was dadurch nicht einfacher wird, dass seine Teamkollegen derzeit eine Talsohle durchschreiten. Bei nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Partien ist Selbstvertrauen zwangsläufig rar gesät. Zuletzt in der Begegnung bei den nicht minder verunsicherten Bremerhavenern vergaben die Tübinger in der Schlussminute leichtfertig den Sieg, als sie in Ballbesitz gleich mehrere gute Chancen ausließen, die entscheidenden Punkte zu machen.

Reihenweise Top-Teams als Gegner

Ausgerechnet in dieser Phase hält den auf Rang zehn liegenden Tübingern der Spielplan ein äußerst undankbares Programm bereit. Von den nächsten Gegnern gehört nur der Tabellenachte Bochum nicht der Spitzengruppe an. Auf das Duell beim drittplatzierten Crailsheim folgt das Duell gegen Spitzenreiter Hagen, danach geht's nach Bochum, dann reist der Tabellenzweite Göttingen an, ehe die Tigers wieder auf Hagen treffen, diesmal im Auswärtsspiel. Da wird es eine Mammut-Aufgabe, sich gegen diese Hochkaräter aus dem Tief herauszukämpfen.

Crailsheim ist neben Hagen und Göttingen ein heißer Anwärter auf den Bundesliga-Aufstieg. Für die »Zauberer« wäre es eine Rückkehr in die Eliteliga, aus der sie 2024 nach sechsjähriger Zugehörigkeit abgestiegen sind. Gegen die Artland Dragons, denen die Tigers kurz vor Weihnachten mit 97:105 unterlagen, haben die Merlins zuletzt einen 93:85-Sieg gefeiert. »Wir müssen für ein gutes Spiel Disziplin und Konstanz abrufen«, sagt Co-Trainer Troy Culley. Zwar hat das Team von Trainer Henrik Sonko in den vergangenen Partien teilweise über weite Strecken des Spiels mitgehalten, aber sich dann durch zu viele Fehler um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Culley: »Auf diesem Niveau entscheiden Details über Sieg und Niederlage. Es wird ein harter Test für uns.«

Vor Gaines gewarnt

Crailsheim um den Ex-Tübinger Gianni Otto spielt schnell, gehört unter den Körben zu den besten Mannschaften beim Rebound und leistet sich im Schnitt nur wenige Ballverluste. Anthony Gaines ist im Team der herausragende Allrounder, der mit 15 Punkten, sieben Rebounds und vier Assists starke Werte in der Statistik vorweist. Bei den Tigers fehlen weiterhin Kapitän Till Jönke, JaCobi Wood und Joshua Schwaibold. Isaiah Sanders könnte in den nächsten Tagen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. (GEA)