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Nächster Dämpfer für die Tigers Tübingen im Zweitliga-Derby gegen Karlsruhe

Der Basketball-Zweitligist hat am Freitagabend das zweite Spiel in Folge verloren. Im Derby gegen die PS Karlsruhe Lions haben die Tigers Tübingen vor 2.300 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle mit 82:92 (18:23, 22:24, 21:26, 21:19) das Nachsehen.

Kommt auf 15 Punkte und sieben Rebounds: Tigers-Forward Bernard Pelote (rechts).
Kommt auf 15 Punkte und sieben Rebounds: Tigers-Forward Bernard Pelote (rechts). Foto: Prihoda/Eibner
Kommt auf 15 Punkte und sieben Rebounds: Tigers-Forward Bernard Pelote (rechts).
Foto: Prihoda/Eibner

KARLSRUHE. Ernüchterung bei den Tigers Tübingen: Der Basketball-Zweitligist hat am Freitagabend das zweite Spiel in Folge verloren. Im Derby gegen die PS Karlsruhe Lions haben die Neckarstädter vor 2.300 Zuschauern in der Karlsruher Europahalle mit 82:92 (18:23, 22:24, 21:26, 21:19) verloren. Mit nun fünf Niederlagen aus den elf Partien fliegen die Raubkatzen vorerst aus den Play-off-Rängen und werden nun auf Rang neun geführt.

»Wir müssen einfach mit mehr Aggressivität verteidigen. Das war ein großer Faktor, was uns das Spiel verloren hat. Die Disziplin in der Entscheidungsfindung hat mir in der Defense und in der Offense gefehlt. So kommt dann eine Niederlage zustande. Dazu ist es offensichtlich, dass wir in der kommenden Woche viel Freiwürfe üben müssen«, sagte Tigers-Coach Henrik Sonko, dessen Schützlinge sich vor knapp 40 mitgereisten Anhängern gleich zwölf Fehlversuche von der Freiwurflinie leisteten. Zudem hatten die Tübinger auch von der Dreierlinie mit nur acht Treffern bei 26 Versuchen ein kaltes Händchen.

Tigers nur in der Anfangsphase richtig konkurrenzfähig

Zum Spiel: Die Hausherren um Trainer Demond Greene hatten das Spiel zu fast jeder Zeit fest im Griff. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Löwen deutlich effizienter. Zehn Treffer bei 24 Versuchen bedeuteten gute 42 Prozent. Spätestens als Brandon Porter 30 Sekunden nach Beginn des letzten Viertels den Ball zum 75:61 für Karlsruhe in den Korb dunkte, schien der Drops gelutscht. Am Ende konnten die Tigers mit einem zwischenzeitlichen 7:0-Lauf noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Nur in der Anfangsphase war Tübingen richtig konkurrenzfähig. Nach vier Minuten führte die Sonko-Truppe beim Stand von 6:3 am höchsten. Topscorer der Partie waren mit jeweils 23 Punkten David Ejah für Karlsruhe und Spielmacher JaCobi Wood für Tübingen. Der vor kurzem nachverpflichtete Patrick Emilien kam in seinem zweiten Pflichtspiel im Dress der Neckarstädter auf vier Punkte in 13 Minuten.

Ärgerlich: Sonko musste beim Gastspiel in Karlsruhe neben dem langzeitverletzten Isaiah Sanders (Knie) kurzfristig auch auf Kapitän Till Jönke (Rücken) und Back-up-Spielmacher Kaya Bayram (krank) verzichten. Am kommenden Samstag geht es für die Tigers mit einem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Münster weiter. Ein Sieg ist Pflicht. Ansonsten kann es bald schon ungemütlich werden in der Unistadt. (GEA)