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Kommt Trainer Thomas Herbst zum SSV Reutlingen?

Wer wird nach der Winterpause Trainer des Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen? In der Szene wird ein Name hoch gehandelt. Der Kreuzeiche-Club reagiert am Mittwoch mit einer Stellungnahme

Thomas Herbst hat beim 1. CfR Pforzheim aufgehört.
Thomas Herbst hat beim 1. CfR Pforzheim aufgehört. Foto: Leitner/Eibner
Thomas Herbst hat beim 1. CfR Pforzheim aufgehört.
Foto: Leitner/Eibner

REUTLINGEN. Steigt Thomas Herbst nach der Winterpause als Trainer beim Fußball-Oberligisten SSV Reutlingen ein? Fakt ist, dass der 38-Jährige in der Szene mit den Nullfünfern in Verbindung gebracht wird. Wie der GEA von mehreren Seiten aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, könnte Herbst ein heißes Thema beim derzeitigen Tabellenzwölften werden. Herbst ist im Januar 2024 als Coach beim SSV-Liga-Rivalen 1. CfR Pforzheim eingestiegen. Am Sonntag hat er bei den Goldstädtern überraschend seinen Rücktritt verkündet.

Der GEA konfrontierte den SSV-Vorsitzenden Sascha Schneider am Dienstagabend mit dem Namen Thomas Herbst. Daraufhin reagierte der Verein mit einer Stellungnahme am Mittwoch um 12.55 Uhr: »Es ist unsere Aufgabe, für den Verein saubere und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Selbstverständlich sprechen wir mit den Personen, die dafür in Frage kommen. Es wurde bisher kein Vertrag unterschrieben und niemand hat ein offizielles Angebot vorliegen.« Der vor seiner Zeit beim 1. CfR Pforzheim den FV Löchgau in der Verbands- und Landesliga coachende Herbst sagte gegenüber der Pforzheimer Zeitung: »Wenn ich in Reutlingen im Gespräch sein sollte, dann müsste der Verein auf mich zugekommen sein. Das hat er bislang nicht.«

»Mit Marvin Petzschner haben wir eine sehr gute Übergangslösung. Er arbeitet konzentriert, strukturiert und mit hoher Energie«

Der Verein schrieb in der »Information zur aktuellen Situation«, dass »der aktuelle Fokus auf den letzten beiden Spielen« liege. Zudem hieß es in der Pressemitteilung: »Mit Marvin Petzschner haben wir eine sehr gute Übergangslösung. Er arbeitet konzentriert, strukturiert und mit hoher Energie. Seine Vorbereitung, seine klare Ansprache und sein Einsatz helfen der Mannschaft spürbar und geben den Spielern Sicherheit und Orientierung.«

Nach der Trennung von Alexander Strehmel am Montag vor einer Woche hat der SSV einen Tag später Petzschner als Interimslösung installiert. Der U15-Trainer und Koordinator für die Altersklassen U13 bis U15 bei den Nullfünfern stand am Samstag gegen den TSV Essingen erstmals als verantwortlicher Coach für die Oberliga-Elf an der Seitenlinie. Und führte das Team zu einem 3:0-Sieg, nachdem es in den fünf Spielen zuvor kein Erfolgserlebnis gegeben hatte. Petzschner gibt auch in den beiden restlichen Heim-Begegnungen in diesem Kalenderjahr am Samstag gegen den FC 08 Villingen und am Samstag, 29. November, gegen Türkspor Neckarsulm die Kommandos. (GEA)