NEHREN. Luft zum Durchatmen bleibt dem Landesliga-Tabellenführer SV Nehren kaum. Nach Sieg gegen den Titelkandidaten SV Böblingen reisen die Mannen von Trainer Dietmar Schneider am Sonntag zum nächsten Spitzenspiel gegen den zweitplatzierten Verbandsliga-Absteiger VfL Sindelfingen. Mit 19 Treffern sind die Gastgeber die momentane Torfabrik der Spielklasse.
Obwohl die Hausherren bislang ohne Punktverlust dastehen, reisen Schneider und sein Team mit breiter Brust an. Der Coach will den Kontrahenten mehr beschäftigen, als das die Mannschaften bei seinen zwei Spielbeobachtungen getan hätten. Mit den zuletzt erst eingewechselten Armando Munoz und Pedro Keppler hatte das am Wochenende exzellent geklappt. Durch die ausgezeichnete Fitness seiner Spieler hat Schneider derzeit immer die Möglichkeit, im Laufe der Partie nochmals nachzulegen.
Um alle Mann bei Laune zu halten, darf der Pädagoge jede Woche grübeln, welcher seiner Spieler einen Platz in der Startformation bekommt. »Wir haben die Mannschaft von Woche zu Woche auf zwei bis drei Positionen verändert«, berichtet Schneider. Das macht die Steinlachtäler derzeit so unberechenbar. »Der Konkurrenzkampf in den eigenen Reihen ist groß.« Beste Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg im bevorstehenden Spitzenspiel. (wil)
