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Reiter aus der Region genießen Rückkehr in den Turniersport

Laura Bräuninger auf Rang zwei beim Pfullinger M-Springen. Tröster lobt Teilnehmer in der Coronakrise

Der Pfullinger Max Hettler belegt beim M-Springen auf der Anlage am Ahlsberg den vierten Platz.  FOTO: NIETHAMMER
Der Pfullinger Max Hettler belegt beim M-Springen auf der Anlage am Ahlsberg den vierten Platz. FOTO: NIETHAMMER
Der Pfullinger Max Hettler belegt beim M-Springen auf der Anlage am Ahlsberg den vierten Platz. FOTO: NIETHAMMER

PFULLINGEN. Wie sehr die Reiter nach der Corona-Pause wieder die Rückkehr in den Turniersport genießen, machte die Pfullinger Late-Entry-Veranstaltung deutlich. Große Starterfelder kennzeichneten zahlreiche Prüfungen. Das abschließende Ein-Stern-M-Springen hatten gleich 65 Teilnehmer in Angriff genommen. In beiden Abteilungen gelangen den Amazonen aus der Region die besten Ergebnisse.

Vor der für den Reit-und Fahrverein startenden Laura Bräuninger mit Carry On lag in der zweiten Abteilung lediglich der Gäufeldener Ralf Weischedel. Auf Rang drei folgte die Pfullingerin Kristina Volk mit Diamond Touch. In der ersten Abteilung dominierte der Aischbacher Julian Stahl. Hinter der zweitplatzierten Herrenbergerin Mareike Pape wurde auf Rang drei Bräuningers Club-Kollegin Isabel Kocher notiert, die Tennessee gesattelt hatte und mit Standing Ovation zudem Fünfte wurde. Platzierungen in dieser M-Prüfung gab es auch für den Pfullinger Max Hettler, den Trochtelfinger Fabian Paulus, die Dußlinger Ulrich Möck und Alexander Ambacher, Alexander Kern von der Tübinger Reitgesellschaft, Florian Dolinschek aus Gammertingen-Harthausen sowie die Metzingerin Petra Janic.

Der Parcours war ein wenig trickreich gebaut, sodass sich im Starterfeld die Spreu vom Weizen trennte. Es gab exakt so viele Null-Fehler-Ritte wie Platzierungen. »Das war eine Punktlandung von ihm«, lobte Stefan Tröster, der Vorsitzende der gastgebenden Reiterkameradschaft, den Hindernisaufbau von Parcourschef Thomas Grell.

Tröster konnte sich auch über das Verhalten der Reiter in Corona-Zeiten (»Sie haben sich vorbildlich verhalten«) und das weitere Abschneiden der Lokalmatadore freuen. Der früher für den RV Pulvermühle Dußlingen und seit dieser Saison für die Reiterkameradschaft startende Routinier Roland Popp lag gleich in zwei L-Springen vorn. Und in der M-Springpferde-Prüfung, in der die Aischbacherin Selina Köhl einen Doppelsieg feierte, war aus der Region außer Florian Dolinschek noch Jana Erkner platziert. Auf einen ähnlich guten Turnierverlauf hofft Tröster auch am kommenden Wochenende, wenn beim nächsten Pfullinger Late-Entry-Turnier Prüfungen bis zur Klasse S ausgetragen werden. (GEA)