REUTLINGEN. Die Football-Frauen der SSV Reutlingen 05 Eagles eilen von Sieg zu Sieg. Im dritten Saisonspiel gelang dem Zweitligisten vor 200 Zuschauern ein deutlicher 47:0 (35:0)-Kantersieg gegen die Dachau Thunder.
Bereits nach dem ersten Viertel spielten sich die Schützlinge von Trainer Moritz Lindmeier beim Stand von 21:0 auf die Siegerstraße. Jacqueline Kuchenbecker, Ellen Geyer und Finja Marx gelangen jeweils Touchdowns. Marx gelang zudem eine Two-Point-Conversion, Kim Arnold verwandelte einen Extrapunkt.
»Ich bin extrem zufrieden mit unserem Spiel. Wir haben uns kaum Fehler geleistet«, berichtete Lindmeier. Erneut Kuchenbecker, Mareike Krüger, Clara Fritsch und Emily Dürr brachten den Ball ebenfalls in die generische Endzone. Lisa Dolzer gelang beim Touchdown von Kuchenbecker zudem noch eine Two-Point-Conversion.
Deutlich spannender war es in der Oberliga zwischen den Kornwestheim Cougars und den Red Knights Tübingen. In der Overtime gelang der Tübinger Mannschaft von Trainer Stefan Schmitt ein 13:10 (7:7; 0:7)-Sieg.
»Ich bin extrem zufrieden mit unserem Spiel«
In der selten stattfindenden Extrazeit legte Kornwestheim mit einem langen Field Goal zum 10:7 vor, die Roten Ritter mussten im nächsten Angriff etwas Zählbares zum Sieg schaffen. Final war es Passempfänger Carlo Lechner, der einen Touchdown von Quarterback Jeremy Klein zum vierten Saisonsieg im sechsten Spiel fang. »Warum müsst ihr das so spannend machen?«, scherzte Schmitt nach der Partie im Kreis.
Die Begegnung gestaltete sich sehr defensiv-lastig. Tim Necker fing eine Interception von Kornwestheim, dazu sicherte sich Nils Stockinger ein Fumble. Zur Halbzeit lagen die Schmitt-Schützlinge nach einem Touchdown und dem Extrapunkt der Hausherren trotzdem mit 0:7 in Rückstand. Dieter Mannweiler gelang zu Beginn der zweiten Hälfte der erste Tübinger Touchdown zum 6:7, Henry Howe verwandelte den Extrapunkt zum 7:7. Die Red Knights konnten durch Carlo Lechner noch ein Field Goal blocken, dazu scheiterte Howe mit einem Field Goal – die Entscheidung musste in der Overtime fallen. »Es war ein Sieg des Willens mit vielen Emotionen. In der Defense waren wir personell dezimiert. Sie haben aber einer herausragenden Job gemacht«, so Schmitt. (GEA)

