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EM-Silber für den Pfullinger Emanuel Müller

Platz zwei mit dem Team, Rang vier im Einzel - der Pfullinger Sportschütze Emanuel Müller trumpft bei den Europameisterschaften auf

Deutschland holt bei der EM in Chateauroux im Team-Wettbewerb mit der Schnellfeuerpistole die Silbermedaille. Von links: Emanuel
Deutschland holt bei der EM in Chateauroux im Team-Wettbewerb mit der Schnellfeuerpistole die Silbermedaille. Von links: Emanuel Müller, Florian Peter, Christian Reitz. Foto: Verband
Deutschland holt bei der EM in Chateauroux im Team-Wettbewerb mit der Schnellfeuerpistole die Silbermedaille. Von links: Emanuel Müller, Florian Peter, Christian Reitz.
Foto: Verband

CHATEAUROUX. Emanuel Müller war hin- und hergerissen. Auf der einen Seite war der Pfullinger Sportschütze glücklich, bei seinen ersten Europameisterschaften bei den Erwachsenen - 2012 durfte er bei den kontinentalen Titelkämpfen in der Juniorenklasse starten - eine Medaille mit der Olympischen Schnellfeuerpistole eingeheimst zu haben. Müller holte mit dem deutschen Team die Silbermedaille. In der Einzel-Konkurrenz belegte der Pfullinger den vierten Platz.

»Auf der anderen Seite war es enttäuschend, knapp die Medaille verpasst zu haben und mit dem Team haarscharf an Gold vorbeigeschrammt zu sein«, haderte Müller nach den Titelkämpfen im französischen Chauteauroux. Müller bildete mit Florian Peter (Seligenstadt) und Christian Reitz (Regensburg) die deutsche Mannschaft. Bitter: Das deutsche Trio erzielte mit 1.754 Ringen einen Europarekord und durfte dennoch nur die silberne Plakette in Empfang nehmen. Die ebenfalls mit 1.754 Ringen zu Buche stehenden Franzosen hatten mehr Innenzehner. »Wenn man die starken Konkurrenten Italien, Tschechien und Ukraine betrachtet, war es keine Selbstverständlichkeit, dass wir eine Medaille holen«, erklärte der 33 Jahre alte Pfullinger.

Er sei bei seinem EM-Debüt bei den Aktiven »nicht übermäßig aufgeregt« gewesen, so der Polizist. In einigen Serien habe er allerdings »Spannungsprobleme« gehabt. Dennoch zog Müller als einziger Nicht-Olympia-Teilnehmer in das Finale der besten Sechs ein. Am Ende triumphierte Peter, gefolgt von den Franzosen Clement Bessaguet und Jean Quiquampoix. Hinter Müller landeten der Este Peeter Olesk und der Tscheche Matej Rampula. Reitz wurde Siebter. Müllers nächste Ziele: Die deutschen Meisterschaften in München, anschließend steigen diverse WM-Qualifikations-Wettbewerbe. (GEA)