VAL DI FIEMME. Der Dettinger Langläufer Florian Notz hat die Tour de Ski als bester Deutscher auf Platz 26 beendet. Auf der letzten Etappe über zehn Kilometer mit dem anspruchsvollen Anstieg zur Alpe Cermis kämpfte sich der 33-Jährige auf Rang 18, war aber nicht wirklich glücklich.
»Ich habe mir heute ein bisschen mehr vorgenommen, da ich mich die letzten Tage sehr gut am Berg gefühlt habe. Insgesamt habe ich mir für die Tour bessere Ergebnisse gewünscht«, erklärte der Wahl-Allgäuer, der im Jahr 2019 beim Traditions-Etappenrennen auf Platz 13 gelandet war. »Ich wusste, dass es nicht ganz meine Formate sind«, erklärte Notz am Sonntag und sah dann doch das Positive. »Ich bin trotzdem zufrieden, wie der Körper funktioniert hat. Ich glaube, ich bin auf einem guten Weg Richtung Olympia. Da liegen mir die Wettkämpfe dann besser.«
Ende auf der vorletzten Etappe
Ärgerlich war das Ende für Pia Fink. Die Münsingerin stieg bereits am Samstag auf der vorletzten Etappe aus. »Die Entscheidung, jetzt aufzuhören, ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Ich habe lange nachgedacht und mit den Trainern gesprochen. Aber ich bin gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und wollte nichts mehr riskieren«, erklärte die 30-Jährige, die eine starke Tour lief und auf Rang 14 lag. »Das große Highlight in diesem Jahr kommt noch«, ergänzte Fink mit Blick auf die Olympischen Winterspiele im Februar. Durch ihren Ausstieg hoffe sie, eine mögliche Krankheit frühzeitig noch »abfangen« zu können.
Den Gesamtsieg schnappten sich der Norweger Johannes Hoesflot Klaebo und Jessie Diggins aus den USA. (GEA)

