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Das Ziel ist der Klassenverbleib

ENINGEN. Wenn nicht Daniel Wödl und Holger König bis Ende Januar ein Auslandssemester in Südafrika absolvieren würden, dann wäre dem neuen und alten Volleyball-Oberligisten TSV Eningen wohl in der neuen Saison ein sicherer Mittelplatz zuzutrauen.

So müssen die Schützlinge von Trainerin Barbara Vollmer, die trotz Lockrufen aus Rottenburg weiter in Eningen das Zepter schwingt, vor allem in der Vorrunde einige taktische Umstellungen vornehmen, von denen man noch nicht so ganz genau weiß, ob sie einschlagen werden. Außerdem hat der TSV am Samstag (19 Uhr) auswärts mit Ravensburg und Allianz Stuttgart gleich zum Auftakt zwei ganz dicke Brocken erwischt. Beide Mannschaften wollen in der Spitzengruppe mitmischen und damit Eningen in die Schranken weisen.

Allerdings hat sich auch der TSV Eningen mit Waldemar Reimer vom Ligakonkurrenten TSV Allianz Stuttgart auf der Zuspielposition enorm verstärkt, sodass Urgestein Daniel Friedrichson so langsam seinen Abschied vorbereiten kann. Das Gleiche gilt für Holger Schiebel, der wohl nur noch sporadisch aushelfen wird. Ansonsten geht die Mannschaft aber gut eingespielt und in gleicher Besetzung in die neue Saison.

»Glücklicherweise hat der TV Hausen II seine Mannschaft zurückgezogen, sodass es nur noch einen direkten Absteiger gibt. Das müssten wir auf jeden Fall packen, aber wir wollen auch die Relegation vermeiden« sagt Eningens Kapitän Thorsten Frank. Er will mit seinen Mannschaftskameraden alles Mögliche in die Waagschale werfen, um den Klassenerhalt zu sichern.

Dabei setzt er auch auf Routine. »In unserer Liga zählt die Erfahrung doppelt, das haben wir trotz unserer Unterlegenheit in der Körpergröße in der Vergangenheit schon oft bewiesen«, erinnert Frank an Eninger Vorzüge. Ferner hofft er auf den Heimvorteil.: »Vielleicht können wir nach der Bauverzögerung der neuen Eninger Sporthalle aber noch einmal das Flair der Schillerhalle aufleben lassen, an dem unsere Gegner schon oft verzweifelt sind.« (rp)