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Black Eagles Reutlingen nach zwei Siegen zurück an der Tabellenspitze

Die Eishockey-Asse aus Reutlingen stecken die zweite Saisonniederlage der Vorwoche weg. Warum das Spiel gegen Zweibrücken Headcoach John Kraiss viele Nerven kostet.

Martin Cervenka (links) trifft gegen Schwenningen zweifach.
Martin Cervenka (links) trifft gegen Schwenningen zweifach. Foto: Jo Baur
Martin Cervenka (links) trifft gegen Schwenningen zweifach.
Foto: Jo Baur

REUTLINGEN. Die Eishockeyspieler der TSG Reutlingen sind zurück in der Erfolgsspur. Nach der 3:6-Niederlage gegen den ESC Hügelsheim fahren die Black Eagles vor heimischer Kulisse an diesem Doppelspieltag zwei Erfolge ein und schieben sich wieder an die Tabellenspitze der Baden-Württemberg-Liga.

Zunächst allerdings fiel es der Mannschaft von Headcoach John Kraiss schwer, den jüngsten Rückschlag aus dem Kopf zu bekommen. Gegen den EHC Zweibrücken war von den vielen starken Leistungen dieser Spielzeit zunächst nichts zu sehen. »Es waren gewisse Unsicherheiten da. Das sind alles noch junge Kerle, die sich auch noch entwickeln«, sagte Kraiss auf der Pressekonferenz über den Auftritt seiner Mannschaft. Ein Lob gab es trotzdem: »Sie haben alles versucht.« Der Lohn: Ein 2:1-Sieg nach Penaltyschießen.

»Für uns war es ganz schön stressig an der Bande«

Im ersten Drittel gingen die Gäste vor 253 Zuschauern in Reutlingen in Führung, erst im dritten Abschnitt konnte Marek Rubner für sein Team zum 1:1 ausgleichen. "Es war ein spannendes Spiel über weite Strecken", betonten Kraiss und sein Gegenüber Ralf Wolf. Spaß machte die Partie aber in erster Linie wohl den Zuschauern. »Für uns war es ganz schön stressig an der Bande«, erklärte der TSG-Kommandogeber. "Du schreist rein, du machst und tust." Doch seine Asse zeigten nach der erst zweiten Saisonniederlage aus der Vorwoche vor dem gegnerischen Tor Nerven und nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Der späte Treffer sei ein "Befreiungsschlag" gewesen, berichtete Kraiss. Defensiv standen die Black Eagles über weite Strecken gut. So wunderte es nicht, dass Verteidiger Anton Sproll als bester Spieler im Heimteam auserkoren wurde.

Beim 7:5-Sieg gegen den SERC Schwenningen kehrte die Torgefahr im Reutlinger Lager zurück. Kapitän und TSG-Urgestein Martin Cervenka sowie Remi Morris trafen jeweils doppelt. Auch Loris Walter, Devon Pepin und Rubner waren erfolgreich. Dennoch: So leicht wie beim 11:2-Triumph beim ersten Aufeinandertreffen tat sich der Spitzenreiter nicht. (GEA)