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Aktuell Handball

Saisonstart am 10. Oktober

Freundschaftsspiele und Turniere sind ab 25. Juli möglich. Große Herausforderungen in den Sporthallen

Ein Ball in der Hand eines Spielers
Ein Ball in der Hand eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild
Ein Ball in der Hand eines Spielers. Foto: Robert Michael/dpa/Symbolbild

REUTLINGEN. Freundschaftsspiele, Trainingsspiele und Turniere inklusive Beachhandball sind ab 25. Juli wieder zulässig. Außerdem beginnt der Spielbetrieb auf HVW-Ebene nicht vor dem 10./11. Oktober. Mit diesen beiden – einstimmigen – Beschlüssen sorgte das Präsidium des Handballverbandes Württemberg (HVW) bei der Sitzung in Ruit für Klarheit bei seinen Vereinen. »Allerdings muss sowohl bei Trainings- als auch Freundschaftsspielen eine Bestätigung des Halleneigners beziehungsweise der Gemeinde über das Vorhandensein eines genehmigten Hygienekonzepts vorliegen«, erklärte Hans Artschwager (Hildrizhausen), HVW-Präsident, Vize-Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB) und Sprecher der Landesverbände.

»Wir gehen davon aus, dass es Hygienekonzepte für Trainings- und Freundschaftsspiele sowie Turniere gibt – egal, ob mit oder ohne Zuschauer«, so Verbandsmanager Thomas Dieterich (Unterensingen). »Der HVW selbst wird allerdings keine Hygienekonzepte prüfen, das ist Sache der Halleneigner beziehungsweise Gemeinden.« Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs müsse jedoch auf jeden Fall zwingend ein vollständiges Hygienekonzept der Halle (mit Zuschauer) an den HVW übermittelt werden. »Sollte diese bestätigte Hygienekonzept nicht vorliegen, werden die Spiele kostenpflichtig verlegt.«

Erfassung der Zuschauer

Wolfgang Strobel, Geschäftsführer des Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten, nannte ein eindrucksvolles Beispiel: »Wenn in der Sparkassenarena Balingen unter den aktuellen Corona-Verordnungen von 2 350 Plätzen nur knapp über 300 belegt werden dürfen, zeigt das sehr deutlich die Herausforderungen in den normalen Sporthallen.« Für die Forderung nach einer Erfassung der Zuschauer werde bereits an einfachen EDV-gestützten Lösungen gearbeitet, eventuell könne das über einen QR-Code abgewickelt werden.

Auf eine weitere Problematik wies der HVW-Vize-Präsident Jugend, Michael Daiber (Böblingen), hin: »Die meisten Hallen haben nur einen Eingang und eine Toilette, außerdem sind die Themen Stehplätze und Gastro problematisch.« Handball-Baden-Württemberg geht deshalb eher den vorsichtigen Weg mit maximal 500 Zuschauern bis Ende Oktober. (GEA)