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Derby-Sieg für Ober-/Unterhausen

TV Neuhausen II verliert gegen den VfL Pfullingen II. Starkes Comeback von Levi Leyh

Derby-Härte: Sascha Hejny (links) v on der SG Ober-/Unterhausen im Duell mit Alban Balaj vom TV Großengstingen.  FOTO: BAUR
Derby-Härte: Sascha Hejny (links) v on der SG Ober-/Unterhausen im Duell mit Alban Balaj vom TV Großengstingen. FOTO: BAUR
Derby-Härte: Sascha Hejny (links) v on der SG Ober-/Unterhausen im Duell mit Alban Balaj vom TV Großengstingen. FOTO: BAUR

REUTLINGEN. Die HSG Albstadt (22:4 Punkte) setzt sich an der Tabellenspitze etwas ab, der TV Neuhausen II (19:7), der VfL Pfullingen II (18:8), die SG Ober-/Unterhausen (18:8) und die TSG Reutlingen (16:10) haben sich dahinter im Kampf um Platz zwei in Position gebracht.

Ober-/Unterhausen hat das Duell gegen den TV Großengstingen vor 250 Zuschauern in der Ernst-Braun-Halle mit 21:17 (12:9) zu seinen Gunsten entschieden. »Mit unserer spielerischen Leistung können wir nicht zufrieden sein. Doch in einem Derby darf es auch mal ein Arbeitssieg sein«, berichtete der spielende Ober-/Unterhausener Pressewart Daniel Tröster. In der achten Minute führte das sieglose Schlusslicht Großengstingen beim 2:1 zum letzten Mal. Die SGOU eroberte danach die Führung, konnte sich aber nicht absetzen, weil die Lila-Weißen gute Torhüter hatten und zudem der Ball oft am Aluminium landete. In der 33. Minute führte Ober-/Unterhausen mit 13:9, doch der TVG kämpfte und glich sieben Zeigerumdrehungen später zum 14:14 aus. In der Schlussphase stellten die Gastgeber eine stabile Hintermannschaft hin. Torhüter Julian Maier war ein starker Rückhalt. Mit einem 7:3-Tore-Lauf stellte das Team von Trainer Thomas Dangel schließlich die Weichen auf Sieg.

In einem weiteren Derby zog der TV Neuhausen II gegen den VfL Pfullingen II mit 26:29 (12:15) den Kürzeren. Neuhausens Trainer Markus Bühner war nach dem Spiel angefressen: »Wir haben zu viele Fehler gemacht und waren zu hektisch. Pfullingen war eiskalt. Doch wir sind am Ende der Hinrunde mit unserem Abschneiden trotzdem zufrieden.« Pfullingens Coach Dietrich Bauer meinte: »Der TVN hat aus seiner Überzahl nichts gemacht, wir hingegen in Unterzahl immer ein Tor geworfen. Die Moral meiner Mannschaft war fantastisch.« Neuhausen führte mit 5:4 und 7:5 (15. Minute), ehe der VfL das Überholmanöver schaffte. In der 25. Minute lagen die Mannen um Philipp Mager (sieben Tore) und Manuel Bauer (sechs) beim 12:9 erstmals mit drei Toren vorne. Nach dem Seitenwechsel bliesen die Neuhäuser vor 280 Zuschauern zur Aufholjagd. Pfullingen geriet in der 35. Minute nach einem Treffer von Daniel Fesser mit 15:16 ins Hintertreffen und lag auch noch in der 40. Minute beim 18:19 hinten. In dieser Phase zeigte Neuhausens Torhüter Toni Lutter, für den im gesamten Spiel 22 Paraden gezählt wurden, eine überragende Leistung. Nach dem 23:23 (52.) stellte Pfullingen mit einem 4:0-Tore-Lauf die Weichen auf Sieg. Hannes Werner, Bauer, Lennard Müller und Mager trafen. Bei Pfullingen glänzte in der Endphase Keeper Valentin Bantle mit einigen Paraden.

»Die Moral meiner Mannschaft war fantastisch«

»Das war ein Schritt in die richtige Richtung«, jubelte Trainer Marcus Grimm nach dem ungefährdeten 33:28 (19:15)-Heimsieg der TSG Reutlingen gegen den Tabellenelften HSG Rietheim-Weilheim. Von Beginn an war das Team um Kapitän David Drosson im Gegensatz zur unnötigen Niederlage in Aixheim in der Vorwoche deutlich präsenter und zeigte vor allem im ersten Durchgang im Angriff eine solide Leistung. »Unser Selbstvertrauen hat aufgrund der spielerisch und kämpferisch eher dürftigen Leistungen in den vergangenen Wochen etwas gelitten. Ich bin aber überzeugt, dass wir unsere Talsohle durchschritten haben«, blickt Grimm optimistisch in die Zukunft. Nach dem 11:11 (19.) kam die TSG, bei der Levi Leyh nach über zweimonatiger Verletzungspause ein beeindruckendes Comeback feierte, ins Rollen.

Der TSV Dettingen verlor das Kellerduell gegen den TV Weilstetten II mit 28:30 (11:18). In der ersten Hälfte fehlten bei Dettingen Kampfgeist, Leidenschaft und Siegeswille. Nach der Pause brachte Franz Molnar die Ermstäler auf 19:21 (42.) und Maximilian Fritz auf 26:28 (54.) heran, der Anschlusstreffer gelang allerdings nicht. Am Ende fehlte Dettingen die Kraft und das Quäntchen Glück. (GEA)